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Tagung: Kalte Nahwärme mit Wärmepumpen

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) veranstaltet am 20. Juni 2017 im württembergischen Kißlegg eine Tagung mit dem Titel „Kalte Nahwärme mit Wärmepumpen - Einführung, Praxisbeispiele, Vernetzung“.

Werden heute Quartiere mit erneuerbarer Wärme versorgt, beispielsweise über Wärmepumpenlösungen, so sind immer häufiger kalte Nahwärmenetze gemeint, so der BWP. Hierbei handelt es sich um eine zentrale Wärmequelle, in der Regel ein Brunnen oder eine Erdsondenanlage, die mittels einer wasser- oder solegeführten Ringleitung ein komplettes Wohngebiet versorgt. Wärmepumpen in den einzelnen Häusern lassen sich dadurch einbinden und übernehmen die komplette Wärmeversorgung inklusive Warmwasser.

Nahwärmeleitung statt Gasnetz

„Durch die Versorgung ganzer Stadtteile mit Kalten Nahwärmenetzen und Wärmepumpen erschließen sich komplett neue Geschäftsfelder“, sagt Karl-Heinz Stawiarski vom BWP. Die Zukunft der Gasnetze sei langfristig unsicher, schon heute würden manche Gebiete gar nicht mehr mit Gasnetzen erschlossen. „Aber auch bestehende Netze unterliegen hohen Instandhaltungskosten und stehen somit langfristig in Frage. Hier müssen neue Wege beschritten werden“, so Stawiarski.

Unterschiedliche Systemansätze

Bei der Tagung „Kalte Nahwärme mit Wärmepumpen - Einführung, Praxisbeispiele, Vernetzung“ am 20. Juni 2017 in Kißlegg werden unterschiedliche Systemansätze vorgestellt und mit Entscheidungsträgern und Experten diskutiert. Die Veranstaltung wird von der Max Weishaupt GmbH und der Baugrund Süd Gesellschaft für Geothermie mbH unterstützt. Weitere Infos zu der Tagung sowie das Programm finden Sie unten zum Download. Die Anmeldung kann per E-Mail an events@waermepumpe.de  oder mit dem Anmeldeformular erfolgen.

www.waermepumpe.de

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