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127 Liter Leitungswasser pro Kopf und Tag

Der durchschnittliche Wassergebrauch der Deutschen lag 2018 pro Person bei 127 Liter täglich. Wichtigster Grund: Die außergewöhnlich trockene Witterung im vergangenen Jahr.

In den letzten zehn Jahren lag der Verbrauch in der Bundesrepublik recht stabil bei 123 l. Das macht 2018 ein Plus von 4 l.

Mit 36 % (etwa 46 l) entfällt der größte Anteil des täglichen Wassergebrauchs auf Baden, Duschen und Körperpflege. An zweiter Stelle folgt mit 27 %, rund 34 l, die Toilettenspülung. An dritter Stelle und mit einigem Abstand steht Wäschewaschen (12 %/ ca. 15 l), jeweils 6 % (rund 8 l) täglich entfallen aufs Geschirrspülen sowie die Raumreinigung, Auto- und Gartenpflege. Der Wassergebrauch für Essen und Trinken bildet mit 4 % bzw. ca. 5 l den kleinsten Posten. Darüber hinaus ist im täglichen Wassergebrauch ein Kleingewerbeanteil von 9 % (rund 11 l) enthalten.

Ein ähnlich deutlicher Anstieg des Wassergebrauchs war zuletzt für das Jahr 2003 zu beobachten – auch hier war der Sommer außergewöhnlich warm. Damals stieg der Wassergebrauch von 128 auf 131 l Leitungswasser pro Kopf und Tag.

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