3D-Magnetplaner von Bäderwerft

Der Bäderwerft 3D-Magnetplaner ermöglicht die dreidimensionale Planung von Badezimmern im Maßstab 1:20. Mit dem analogen System sollen Kunden ein realistisches Raumgefühl erhalten. Dank der Magnetmodule können alle Gegenstände im Raum frei positioniert werden. Die räumliche Vorstellung von Größe, Platz und Abständen wird so visualisiert und erleichtert den Blick ins neue Badezimmer.

Schnell und unkompliziert: Zwei bis drei Minuten sollen bei dem 3D-Magnetplaner ausreichen, um einen maßstabsgetreuen Entwurf des neuen Badzimmers zu erstellen.
Schnell und unkompliziert: Zwei bis drei Minuten sollen bei dem 3D-Magnetplaner ausreichen, um einen maßstabsgetreuen Entwurf des neuen Badzimmers zu erstellen. – © Bäderwerft

„Der große Vorteil des 3D-Magnetplaners zeigt sich sofort beim Beratungstermin mit den Kunden. Da habe ich wirklich in Windeseile den Badentwurf aufgebaut, und natürlich kann auch der Kunde dabei immer mit eingreifen und direkt sehen, wie ihm das Bad am besten gefällt. Im Vergleich zur 3D-Planung am PC ist die Handhabung während des Kundengesprächs deutlich einfacher, intuitiver und Änderungen lassen sich schneller umsetzen. In zwei bis drei Minuten habe ich mit dem 3D-Magnetplaner das komplette Bad aufgebaut. Das schaffe ich mit keinem Planungsprogramm“, fasst Bäderwerft-Geschäftsführer Udo Beckmann das von ihm entwickelte System zusammen.

Analog und transportabel

Kunden erleben so das zukünftige Badezimmer in einem maßstabsgetreuen Modell und können ein besseres Raumgefühl entwickeln. Dank Magnetfüßen und modularen Komponenten ist das Modell schnell aufgebaut und kann problemlos den Kundenwünschen angepasst werden. Technische Zeichnungen oder Computerplanungen sind dabei weitgehend überflüssig. „Und natürlich ist das Set auch transportabel, sodass ich den Magnetplaner sogar mit zum Kunden nach Hause nehmen und die Planung dort vor Ort am Küchentisch vornehmen könnte“, ergänzt Beckmann.

Grundplatte sowie Stellwände des Magnetplaners werden aus 1 mm dickem Stahlblech gefertigt, die einzelnen Module der Badausstattung, wie WCs, Badewannen und Badmöbel, werden im 3D-Druckverfahren aus Filament gegossen und mit Magnetstreifen versehen. Das Grundset ist über die Bäderwerft-Website für 592,62 Euro bestellbar und beinhaltet neben der Grundplatte mit Raumecke, fünf Metallstellwände mit Magnetfuß, eine Dachschräge mit 45°-Anschlusswand, vier Waschtisch-Möbelgruppen, sechs Duschwannen, zwei Badewannen, ein bodenstehendes WC mit Spülkasten, einen Spiegel, einen Heizkörper, ein Duschpaneel, zwei Fenster und eine Tür. Ein Erweiterungsset mit weiteren Modulen ist für 213,01 Euro erhältlich.

In der Praxis

Im Gespräch mit dem Kunden werden die Stellwände mit Magnetfüßen auf der Bodenplatte platziert, um die Grundrisse des Badezimmers nachzubilden. Wandmodelle mit Schräge und die Anschlusswand mit 45°-Schnitt können genutzt werden, um ein Bad mit Dachschräge darzustellen. Mit Tür- und Fenster-Modulen lässt sich ein realistisches Raumgefühl erschaffen. In der Folge werden Möbelgruppen, WC, Bade- oder Duschwanne sowie Heizkörper platziert. Das so entstandene Modell kann mit dem Kunden besprochen und Feedback sowie Änderungswünsche direkt entgegen genommen werden. Die dreidimensionale, taktile Darstellung hilft dem Kunden, sich besser in den Raum hineinzudenken. Dank der Flexibilität des 3D-Magnetplaners, können Änderungen schnell und einfach Änderungen vorgenommen, Wände oder Möbelstücke nach Bedarf verschoben werden. Der Kunde kann dann in der Ausstellung gezielt nach Produkten suchen, die zur Raumaufteilung passen.

Herr Beckmann sieht in dem analogen Konzept einen entscheidenden Vorteil: „Der Trend hin zur digitalen Badplanung ist mir durchaus bewusst, nur sollte man bei aller Modernisierung die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen nicht aus den Augen verlieren. Viele meiner Kunden sind über 60 Jahre alt und fühlen sich beispielsweise nicht wohl mit dem Gedanken, eine VR-Brille aufziehen zu müssen, nur um sich ihr Bad ansehen zu können. Abgesehen davon lässt sich auch unser 3D-Magnetplaner nachträglich digitalisieren, indem man zum Beispiel Fotos des Aufbaus macht und diese per Beamer auf eine Leinwand projiziert.“

www.baederwerft.de