Heizung -

Aktion Kesseltausch in NRW beendet

In diesem Frühjahr fand zum vierten Mal die Aktion Kesseltausch Nordrhein-Westfalen statt. Insgesamt 3.776 Anträge zum Tausch alter Wärmeerzeuger zugunsten eines neuen Erdgas-Brennwertgeräts haben einen positiven Bescheid erhalten.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Aufgrund der SHK ESSEN war der reguläre Aktionszeitraum um einen Monat auf drei Monate verkürzt. Das hat dem Erfolg der Aktion aber keinen Abbruch getan“, resümiert Nina Esche, die verantwortliche Marketing-Referentin des Fachverbands SHK NRW. Ihrer Aussage zufolge waren die letzten Tage der dreimonatigen Kampagne „eine Herausforderung. Bis zum Stichtag 30. Juni nahm die Antragsflut noch einmal deutlich zu. Da musste der Ablauf wirklich sitzen, schließlich obliegt die Prüfung und Koordination ausschließlich der Geschäftsstelle des Fachverbandes“.

1.015 teilnehmende Innungsfachbetriebe

Nach Verbandsangaben haben 1.015 angeschlossene Innungsfachbetriebe aus allen 56 nordrhein-westfälischen SHK-Innungen an der Aktion teilgenommen. Die Innung Bonn.Rhein-Sieg ist mit 256 bewilligten Anträgen erneut Spitzenreiter bei den Einreichungen. Darauf folgt die Innung Bergisches Land mit 203 Anträgen. Gleichauf sind die Innungen Kreis Wesel und Steinfurt mit je 199 Einreichungen. „Es ist bemerkenswert und freut uns sehr, dass Betriebe aus allen SHK-Innungen in NRW teilgenommen haben – vorrangig aus Innungen, die sich flächenmäßig über ein größeres Gebiet erstrecken“, erklärt Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Sein Eindruck ist, „dass die Betriebe Kesseltausch NRW verinnerlicht und in ihre individuellen betrieblichen Abläufe gut integriert haben.“ Die wenigen Ablehnungen resultierten meist aus der Tatsache, dass der Kunde keine Privatperson war. Darüber hinaus waren eine Handvoll Antragssteller nicht Mitglied in einer SHK-Innung in NRW.

15.376 getauschte Kessel in vier Jahren

In den vergangenen vier Kampagnenjahren wurden nach Angaben der Innung insgesamt 15.376 veraltete Kessel gegen effiziente Erdgas-Brennwerttechnik getauscht. Die Sanierer erhalten im Rahmen der Aktion eine Prämie in Höhe von 200 Euro. Die erzielte CO2-Einsparung wird auf rund 49.000 t/a geschätzt. „Die Umstellung alter Heizkessel auf neue, effiziente Brennwertgeräte leistet einen sofortigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Sie ist zudem auch langfristig sinnvoll, denn wir werden auch im Rahmen der Energiewende bestehende Gas-Netze und -Endgeräte weiternutzen können, indem wir sie sukzessive umstellen von Erdgas auf erneuerbare Gase, wie zum Beispiel Biogas, Biomethan oder mittels Power-to-Gas erzeugten Wasserstoff“, betont Dr. Bernhard Schaefer, Kooperationspartner und Geschäftsführer der Landesgruppe NRW des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft.

www.kesseltausch-nrw.de

www.shk-nrw.de

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