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Si-Exklusiv | Expedition Zugspitze 2018 „Auf zum höchsten Punkt Deutschlands“

Es war am 18.08.2018 um 04.15 Uhr, als sich zehn Unternehmer, ein Trainer und Coach sowie ein Fachredakteur in Begleitung von drei Bergführern mit einem ganz bestimmten Ziel vor Augen auf den Weg machten: Nämlich der Bezwingung der 2.962 Meter hohen Zugspitze!

Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland und sind Mitglieder der Uptodate-Offensive der Akademie Zukunft Handwerk. Selbst aus dem hohen Norden, aus Hamburg, war man für diese Herausforderung und neue Erfahrung nach Garmisch-Partenkirchen angereist. Ursprünglich allesamt unerfahren was das Bergsteigen in dieser Dimension ­betrifft, sahen sich die Unternehmer an dem für sie großen Tag jedoch bestens vorbereitet. Verantwortlich dafür war Business- und Management-Coach ­Michael A. Heun, der mit seinem erfolgreichen Veranstaltungskonzept „Expe­dition Zugspitze – Top of Germany“ Menschen beibringt, was die Zugspitze und ein Unternehmen durchaus gemeinsames haben können.

Auf dieses Konzept aufmerksam wurde vor zwei Jahren Rolf Steffen, Vorstand der Akademie Zukunft Handwerk AZH-AG aus Alsdorf. Sofort begeistert bat er Michael A. Heun, den „Geist“ von erfolgreichem Unternehmertum anhand des Beispiels Zugspitzbesteigung an ­seine Teilnehmer aus dem Qualifizierungsmodell Uptodate-Offensive weiterzugeben. Das Ergebnis: Am 18.08.2018 standen um 14.15 Uhr die ersten Teil­nehmer dieses Veranstaltungsformates auf Deutschlands höchstem Gipfel.

„Top of Germany“

Wie man sein Unternehmen zu einem „Top of Germany“ macht, das dürfen Teilnehmer im Rahmen einer spannenden Expedition von Michael A. Heun erfahren: „Wenn einem ganz Deutschland zu Füßen liegt, steht man entweder auf der exakt 2.962 Meter hohen Zugspitze oder hat in seinem Leben verdammt viel richtig gemacht. Die Positionierung von Unternehmen und die Besteigung der Zugspitze weisen dabei erstaunliche ­Parallelen auf.“

Insgesamt in vier Schritten – bei dem Vortrag „Top of Germany“, einem Training im Mittelrhein Klettersteig Boppard, einem 30-km-Trainingsmarsch durch den Westerwald und der Zugspitzbesteigung selbst – lernt man diese Parallelen kennen und erlebt dabei: Wie durch Ziele und Planung außergewöhnliche Erfolge zu erreichen sind. Wie man sich selbst durch gezielte Vorbereitung in eine bessere Ausgangssituation bringt. Wie man in seine persönliche Wachstumszone kommt und von dort aus über sich hinauswächst. Wie es durch Teambildung gelingt, zu mehr Schlagkraft und Erfolg zu gelangen. Wie Träume und Wünsche Realität ­werden. Wie man durch effiziente Verhaltensweisen Einstellungen verändern kann sowie umgekehrt. Und wie es ­gelingt, sich auf das wirklich Wichtige zu fokussieren. Dabei werden wiederum unterschiedlichste ­Fähigkeiten einerseits trainiert und ­andererseits abgerufen: Bei den Mana­gementfähigkeiten sind das Ziel­orien­­tierung, Fokussierung, Planungssicherheit, positive Einstellung und Motiva­-tion sowie Teamspirit. ­Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kon­dition, Durchhaltevermögen und Gehen in der Seilschaft braucht man an Bergsteigerfähigkeiten.

Der Weg zum Gipfel

Als Route auf die Zugspitze wählte ­Michael A. Heun die Tour durch das Höllental, die aufgrund der Vielfalt mit Klamm, Gletscher und Klettersteig bis zum Gipfel auch als beliebtester Weg auf die Zugspitze gilt und zu den abwechslungsreichsten und schönsten Klettersteigen der nördlichen Kalkalpen zählt. Der damit verbundene Aufstieg von rund 2.200 Höhenmetern ist mit ­guter Kondition in ca. neun bis zehn Stunden möglich.

Ausgangspunkt für die zwölf Teilnehmer der „Expedition Zugspitze – Top of Germany 2018“ war die Alpinwelt Garmisch-Partenkirchen am Fuße der Kreuzeckbahn-Talstation auf rund 750 Meter Seehöhe. Nach dem Ausfassen der ­Klettersteigsets, Steigeisen und Helme machte man sich mit drei Bergführern auf den Weg Richtung Grainau-Hammersbach, von wo aus die erste Etappe in Angriff genommen wurde. Sie führte entlang des Hammersbachs mit der Passage durch die tosende Höllentalklamm hoch zur Höllentalangerhütte auf 1.387 Meter. Die erste Rast hinter sich gebracht, wartete am zweiten Abschnitt auf die in drei Gruppen geteilten Teilnehmer der Anstieg über Höllentalanger und Angerwald weiter hinauf zu den ersten Kletterpassagen Leiter und Brett auf rund 1.800 Metern. Danach ging es über den Grünen Buckel und das Geröllfeld hoch zum Höllentalferner, wo auf rund 2.200 Metern die Steigeisen angelegt wurden und man sich zu drei Seilschaf­ten zusammenschloss. Hatte man die starke ­Steigung am Gletscher hinter sich ­gebracht, wartete noch mit einer Etappe von rund zwei Stunden die letzte große Herausforderung, die es zu bezwingen galt, nämlich der Klettersteig zum ­Gipfel. Belohnt wird letztendlich das ­Erreichen des goldenen Gipfel­kreuzes mit einem unglaublichen und bein­druckenden Bergpanorama, das sich auf 2.962 Metern eröffnet. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Der tolle Ausblick blieb den Teilnehmer aufgrund einer ­tiefen Wolkendecke leider verwehrt, tat aber der Freude über das ­erreichte Ziel und den persönlichen ­Erfolg keinen Abbruch.

Geheimnis des Erfolges

Für Michael A. Heun hat Erfolg ein ganz einfaches Geheimnis, nämlich „Tun“! Dafür ist er selbst auch das beste Beispiel. Denn der schon mehrfach ausgezeichnete Business- und Management-Coach setzte im letzten Jahr mit dem Gewinn des „Europäischen Preises für Training, Beratung und Coaching“ noch einen drauf. Ein Preis, der vom Bundesverband für Training, Beratung und Coaching (BVDT) jährlich auf der „Zukunft Personal“ (Europas größter Messe für Personalmanagement) in Köln verliehen wird und sozusagen als der Oscar in der beruflichen Weiterbildungsszene gilt. Letztendlich gegenüber den starken ­Mitbewerbern durchsetzen konnte sich Heun mit einem von ihm entwickelten, ganzheitlichen Schulungskonzept, das die Juroren insbesondere durch die hohe Markt- und Praxisnähe überzeugte.

Was hinter den Ideen steckt und besonders das Konzept „Expedition Zugspitze – Top of Germany“ seiner Meinung nach auszeichnet, hat Si -Chefredakteur Maximilian Döller bei Michael A. Heun nachgefragt.

Si: Was zeichnet die Expedition Zugspitze aus?

Michael A. Heun: In einer sich immer schneller veränderten Welt ist es notwendig, dynamisch und agil zu bleiben. Dafür ist es unabdingbar, mal sein Büro und seine Komfortzone zu verlassen. Die Expedition auf die Zugspitze eignet sich aus mehreren Gründen dafür ideal: Man kommt in die Natur und tankt frische Luft. Man wechselt in ein ungewohntes Terrain und gibt die Führung ab. Man geht an die körperlichen und mentalen Grenzen und erweitert durch diese Erfahrung seinen persönlichen Horizont.

Si: Wie lassen sich die Parallelen zwischen dem Handwerk und dem Bergsteigen ­ziehen?

Heun: Handwerker und nahezu alle Dienstleister sind bereits Marktführer (Top of Germany), wenn man die Parameter für die Marktführerschaft folgendermaßen definiert: Ein Kunde kauft dort ein – ob Ware, Dienst- oder Handwerkerleistung –, wo er das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erwartet beziehungsweise bekommt. Bei Neukunden ist es mehr eine Erwartung, die es zu ­erfüllen gilt. Stammkunden hingegen ziehen einen klaren Vergleich zum Vorauftrag. Der Preis ist letztendlich das Entgelt und die Leistung definiert sich oft über die Qualität der Arbeit. Wer nun das beste Verhältnis zu niedrigem Preis und hoher Qualität liefert, ist in der Betrachtung der Kunden der Marktführer. Demnach sind viele Handwerker lokale Marktführer, ohne dies vielleicht so wahrzunehmen oder gar für sich zu reklamieren. Ein anderer Blick darauf beziehungsweise ein stärkerer Fokus, lässt einen manchmal wundern und erstaunen. Genauso wie man sich das schwer vorstellen kann, der lokale Marktführer zu sein, ist die Vorstellung, den höchsten Berg Deutschlands zu ­besteigen. Dennoch ist beides, mit gewisser Vorbereitung, Begleitung und Wille, möglich.

Si: Warum sollte nun ein Unternehmer diese Expedition machen?

Heun: Die Expedition und Vorbereitung führt zum „Ich“. Man lernt sich, insbesondere in außergewöhnlichen Situationen besser kennen und schätzen. Es zeigt ungeahnte Potenziale und gibt Selbst­bewusstsein, diese auf alltägliche Situationen zu übertragen und zu nützen. Wer seine Möglichkeiten erweitern möchte, der ist bei „Top of Germany“ genau richtig.

„Expedition Zugspitze – Top of Germany 2019“

Alle Teilnehmer sind sich einig: Die ­Veranstaltung war ein voller Erfolg! ­Damit gibt es im nächsten Jahr eine ­Vorsetzung und Interessierte finden die Termine bereits im Seminarkalender 2019 der Akademie Zukunft Handwerk. (md)

www.michaelheun.de

www.zukunft-handwerk.de

Si Online

Weiter Bilder und auch ein kurzes Video von der Besteigung der Zugspitze finden Sie übrigens online unter www.si-shk.de – ansehen und durchklicken lohnt sich!

Erfahrungen und Eindrücke

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Si -Chefredakteur Maximilian Döller begleitete eine Gruppe von Unternehmern auf den höchsten Berg Deutschlands. -

Für mich persönlich war die „Expe­dition Zugspitze – Top of Germany 2018“ nicht nur meine bisher anstrengendste Reportage in über 20 Jahren Fachjournalismus. Zugleich verbinde ich damit viele neue Erfahrungen und neugewonnene, tolle Eindrücke. Ganz speziell die Passage über das Geröllfeld hat mir aufgezeigt, wie schön es sein kann, seine „Komfortzone“ zu verlassen und sich der Herausforderung zu stellen. Denn auf rund 2.000 Metern bekam ich über den ansteigenden Zickzackkurs auf dem losen Geröll hinauf zum Gletscher große Probleme mit der Atmung. Fand zudem nicht die richtige Schrittfrequenz und wurde zunehmend von Gedanken geplagt, es nicht mehr weiter zu schaffen. In diesem Moment gab es aber Hilfe durch meinen Bergführer Bernd. Er stand mir zur Seite und half mit den richtigen Tipps, weiter an meine körperlichen sowie mentalen Grenzen zu gehen und durchzuhalten. Auch der große Zusammenhalt in der Gruppe unterstützte mich. Ganz wichtig ist, diese Hilfe zuzulassen und anzunehmen. Und siehe da, ich überwand die für mich schwierigste Situation hinauf zur Zugspitze und fand mich plötzlich in der von Michael A. Heun beschriebenen Wachstumszone wieder, in der es dann weiter ohne Probleme aufwärts ging. Eine für mich sehr wertvolle und unglaublich tolle Erfahrung, die ich keinesfalls mehr missen möchte!

Expedition Zugspitze - Top of Germany 2018

Expedition Zugspitze - Top of Germany 2018

Expedition Zugspitze - Top of Germany am 18. August 2018

Akademie Zukunft Handwerk

Aus der Praxis für die Praxis – das ist der Leitgedanke aller Angebote der Akademie Zukunft Handwerk AZH-AG, die seit Beginn des Jahres 2016 als eigenständiges Schwesterunternehmen der Team Steffen AG firmiert. Das heißt: Alle Angebote entstanden aus dem Unternehmensalltag heraus und haben sich in der Praxis bewährt. Sie bieten daher einen echten, nachhaltigen Nutzen für die Teilnehmer. Dabei ist die primäre Aufgabe der Akademie Zukunft Handwerk die Entwicklung tragfähiger Konzepte zur ganzheitlichen Optimierung aller Unternehmensprozesse, die zu einer positiven Weiterentwicklung, gesundem Wachstum sowie eine soliden Zukunft von Handwerksunternehmen führen.

www.zukunft-handwerk.de

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