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Aus der Praxis: Dämmen mit Teclit

Isoliermeister Wolfram Opitz von der Röckinghausen GmbH ist vom Dämmsystem Teclit überzeugt. Als er einen Auftrag für ein Gebäude der Uniklinik Köln erhielt, war die Produktwahl des Projektleiters schnell getätigt. Welche Vorteile das System auf der Baustelle bringt, erläutert Rockwool anhand eines Fallbeispiels.

„Wir haben dieses System nach sehr guten Erfahrungen auf anderen Baustellen mit angeboten und durch die Kombination von Rockwool-Systemen für Wärmedämmung, Kältedämmung und Brandschutz überzeugt“, erklärt Opitz. „Das System Teclit ist perfekt abgestimmt auf die Brandabschottungen Conlit und wird im Grunde genauso verarbeitet wie die Rockwool Rohrschalen für den Wärmeschutz. Die Verarbeitung geht deshalb zügig voran, Planer und Investoren vertrauen Rockwool“, begründet er seine Vorliebe. Rund 20.000 m Rohrleitungen haben seine Mitarbeiter in den sieben Geschossen des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln verlegt und den überwiegenden Teil auch isoliert, davon etwa 2.800 m Kälteleitungen mit dem System Teclit von Rockwool. Die Rohrschalen Teclit PS Cold sind nicht brennbar nach DIN 13501, mit A2L-s1, d0 klassifiziert und UV-beständig. Ausgestattet mit einer stabilen glasfasernetzverstärkten Alukaschierung und selbstklebender Überlappung an der Längsfuge sind sie schnell zu verarbeiten. Wie der Hersteller erklärt, entsteht eine robuste und hochwertige Dämmung von Kaltleitungen in kurzer Zeit.

Dämmarbeiten mit Teclit zählen zu gewohnten Handgriffen

Die Monteure der Röckinghausen GmbH präferieren das System vor allem aufgrund seiner Verarbeitungsfreundlichkeit. „Das Anarbeiten der Dämmung an Armaturen oder die Dämmung von Bögen sind mit den weichen, dabei aber schnittstabilen Rohrschalen genauso leicht und schnell zu erledigen wie mit allen anderen Rohrschalen von Rockwool“, so ihr Feedback laut Opitz. „Die Mitarbeiter können mit der im Grunde immer gleichen Arbeitsweise die klassische Wärmedämmung der warmgehenden Leitungen, die Kältedämmung und die Brandabschottung mit Conlit im Bereich der Durchdringungen ausführen. Das spart Zeit und Nerven.“ Der Anschluss der Kältedämmung Teclit an die Rohrschale Conlit sei denkbar einfach auszuführen.

Dauerhaft gut geschützt

In den zwei Tiefgaragenebenen des Kölner CIO wurden die unter den Decken montierten Kaltleitungen zusätzlich mit Blech ummantelt. „Das war ein Wunsch des Bauherrn, dem wir gerne gefolgt sind. Denn überall dort, wo Leitungen durch öffentlich zugängliche Räume wie eben in diesem Fall durch eine Garage geführt werden, kann eine Beschädigung der Isolierung durch unachtsame Dritte auf Dauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Und leider gibt es bisher kein Dämmsystem im Markt, das quasi ‚unkaputtbar’ wäre“, erklärt Opitz. „Gerade bei der Isolierung von Kälteleitungen müssen Beschädigungen aber unter allen Umständen vermieden werden, damit keine Feuchtigkeit eindringen und Korrosion an den Leitungen verursachen kann.“ Beschädigungen vor der Ausführung der Blechummantelung zu erkennen, sei deshalb eine wichtige Aufgabe der Bauleiter.

„Die neu entwickelte Aluminiumkaschierung des Systems ist extrem belastbar. In der Bauphase sind Rohrschalen und Dämmmatten deshalb wenig anfällig für Beschädigungen von außen. Wird die Kaschierung dennoch verletzt, so ist das sofort zu sehen, weil die grüne Steinwolle sichtbar wird. Mit dem Teclit Alu-Tape ist das Problem dann schnell gelöst. Das System macht es uns leicht, eine vollkommen dichte Isolierung der Kälteleitungen zu erstellen“, berichtet Opitz. „So können wir nahezu garantieren, dass jede noch so kleine Beschädigung von uns erkannt und verschlossen wird.“ Auch die mit der Abnahme befassten Bauleiter hätten diese Stärke des Systems auf allen Baustellen gelobt. „Beschädigungen an z. B. schwarzen Schaumglasisolierungen sind deutlich schwerer auszumachen.“

Nachfrage wächst

Seit Februar 2017 ist die Röckinghausen GmbH ein für die Verarbeitung des Teclit-Systems zertifizierter Fachbetrieb. Deshalb finden sich die Kontaktdaten des Unternehmens auch auf der Rockwool Website. „Seither haben wir bereits einige Anfragen für sehr attraktive Aufträge erhalten, die nachweislich über die Rockwool- Verarbeiterliste gekommen sind“, freut sich Opitz. „Da die öffentliche Hand im Moment sehr viel in neue Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und andere Gebäude mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz steckt, gibt es für Isolierer im Bereich nichtbrennbarer Dämmungen viel zu tun. Da kam die Markteinführung von Teclit gerade zur richtigen Zeit, weil die Marke Rockwool bei vielen unserer Auftraggeber einen sehr guten Ruf genießt und das System sehr schnell überzeugt. Das System ist innovativ und aus unserer Sicht ein echter Zugewinn für die Branche. Was auch viele Fachplaner inzwischen so sehen. Das System taucht deshalb in einer wachsenden Zahl von Ausschreibungen auf.“

www.rockwool.de

Das Dämmsystem Teclit in der Praxis

Bautafel

Bauherr: Uniklinik Köln unter finanzieller Beteiligung des Landes NRW
Generalplanung: Medfacilities GmbH, Köln
Architekt: Kadawittfeldarchitektur, Aachen
Verarbeiter: Röckinghausen GmbH, Raesfeld-Erle
Technische Beratung: Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG, Gladbeck

Hintergrund: Das System Teclit

Das verarbeitungsfreundliche System Teclit von Rockwool für die Dämmung von Kälteleitungen an haustechnischen Anlagen ist sowohl für den Einsatz auf Trinkwasser- und Kühlwasserleitungen als auch für Wechseltemperaturanlagen aus Stahl, Edelstahl, Kupfer und Kunststoff geeignet. Damit steht auch für dieses Anwendungsfeld ein nichtbrennbares System aus formstabiler und druckfester Steinwolle zur Verfügung, das leicht und sicher zu verarbeiten ist.

  • Geprüfte Sicherheit: Das System wurde beim Forschungsinstitut für Wärmeschutz e. V. – FIW in München einem Langzeittest mit Medientemperaturen bis zu +1 °C unterzogen. Dabei wurden Musterinstallationen in einer Klimakammer unter Extrembedingungen geprüft. Die Untersuchungsergebnisse belegen: Das System Teclit ist aufgrund seiner speziellen Ummantelungstechnik für die Dämmung von Kälteleitungen in betriebstechnischen Anlagen der Haustechnik gemäß DIN 4140 geeignet. Es kann aber auch für Rohrleitungen mit warmen Medien bis 250 °C eingesetzt werden.
  • Brandschutz inklusive: Der nichtbrennbare Dämmstoff Steinwolle – A2L-s1, d0 nach DIN EN 13501 – gewährleistet darüber hinaus einen optimalen Brandschutz. Damit ist eine offene Verlegung wie in notwendigen Fluren ohne zusätzliche Maßnahmen wie z. B. Unterdecken oder I-Kanäle möglich. Darüber hinaus können mit dem Dämmsystem brennbare Rohrleitungen in Rettungswegen gekapselt werden. Alle Hinweise zur brandschutztechnischen Ummantelung sind in der gutachterlichen Stellungnahme Nr. 3335/1111-Mer oder im Planungs- und Montagehelfer für Rohrleitungsanlagen des Herstellers enthalten.
  • Geprüft mit Conlit: Werden mit Teclit gedämmte Rohrleitungen durch feuerwiderstandsfähige Bauteile wie Wände oder Decken geführt, so kann ihre Abschottung mit dem Brandschutzsystem Conlit hergestellt werden. Die Rohrschalen Teclit PS Cold in Verbindung mit Rohrabschottungen Conlit können nach dem Conlit abP P-3725/4130-MPA als brandschutztechnisch notwendige weiterführende Dämmung eingesetzt werden. Prüfzeugnisse, umfassende Informationen und eine Montageanleitung stehen unter www.rockwool.de zum Download bereit.
  • Sicherer Tauwasserschutz und energetische Optimierung: Mit nur zwei Dämmstärkenreihen erfüllt das Teclit-System die Anforderungen an einen optimalen Tauwasserschutz und eine energetische Optimierung von Rohrleitungen mit kalten Medien. Die Anforderungen der DIN 1988-200 zur Vorbeugung der Trinkwassererwärmung wie auch die Anforderungen der EnEV sind leicht zu erfüllen, wenn z. B. Rohrleitungsanlagen im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen mit wechselnden Temperaturen betrieben werden.

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