Subventionsabbau trifft die PV-Branche

Angesichts des angedrohten Subventionsabbaus fürchtet die Solarwirtschaft nicht nur um ihre Rendite, sondern auch um Arbeitsplätze in Deutschland.

Nun setzt das Große Wehklagen ein. Statt zweistelliger Renditen, heißt’s zukünftig kleinere Brötchen backen. Das Wachstum der Branche wird moderater ausfallen. Natürlich wird das Wirtschaften schwerer. Dafür trennt sich die Spreu vom Weizen und all diejenigen, die nur wegen dem großen Geld aufs Pferd PV gesetzt haben springen wieder ab. Ein moderateres Wachstum eröffnet die Chance, dass sich die PV-Branche zu einem nachhaltigen Wirtschaftszweig entwickelt. Horrorszenarien an die Wand zu malen nur weil die Dynamik der Branche nachlässt, ist unangebracht. Besser wäre es trotzig die Ärmel hochzukrempeln. In einigen Jahren werden wir alle PV-Strom brauchen. Das Handwerk ist der Topverkäufer für die PV-Industrie. Ihn sollte sie jetzt nicht im Regen stehen lassen. Zu den vordringlichen Aufgaben der Branche gehört es deshalb endlich Vermarktungskonzepte zu entwickeln, die sich an anderen Argumenten hochziehen als an Renditeversprechen.

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