China kauft sich den Westen

„Deutsches Image und deutsche Technik kombiniert mit chinesischen Lohnkosten. Daraus können Sie einen globalen Markführer schaffen.“ – Dies ist ein Zitat aus Spiegel Online bei dem es darum geht, dass sich Chinesen in deutsche Solarfirmen einkaufen wollen. Auch die Intersolar hat es gezeigt: China ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Ohne China würde die gesamte Konjunktur im Westen düster aussehen. Aber ich fürchte, dass der Preis, den westliche Firmen für den Aufbau ihres Chinageschäftes bezahlen, zu hoch ist: langfristiger Technologietransfer von West nach Ost gegen kurzfristige Umsatzzuwächse. Noch ist China hauptsächlich wegen seiner großen Bevölkerungszahl eine Wirtschaftsmacht. Deshalb eignet es sich rücksichtslos westliches Know-How bis hin zum Design an, auch um anschließend billig nach Europa liefern zu können.

Deutsche Hersteller sollten deshalb alles tun, um auch im Inland Umsatzzuwächse zu erreichen. Das heißt, ihre Produkte müssen sich gegen Importe aus Asien durchsetzen. Dabei ist das Handwerk als Verbündeter gefragt.

Was tun Sie als Handwerker, um Ihre Kunden von Markenprodukten zu überzeugen und was erwarten Sie von den Herstellern und dem Großhandel als Unterstützung bei der Marktbearbeitung?