Das Fest der Lichter

Aktuelle LichtBlick-Umfrage zeigt: In der diesjährigen Weihnachtszeit wird die Stromrechnung teuer. Foto: Lichtblick AG, Si

„Oh du fröhliche, oh du erleuchtete Weihnachtszeit…“; Meldungen der Lichtblick AG zufolge müsste der Weihnachtsliedklassiker spätestens 2020 genau so klingen. Denn im Corona-Jahr wird der Stromverbrauch während der Weihnachts- und Adventszeit alle Rekorde brechen. Den Prognosen nach werden rund 18,8 Mrd. Lämpchen die deutschen Haushalte erleuchten und dabei trotz verstärktem Einsatz von energie­effizienter LED-Technik 532 Mio. kWh verbrauchen. Das ist eine Steigerung ­gegenüber dem Vorjahr um 4 % und entspricht dem Jahresverbrauch einer mittleren Stadt mit 177.000 Haushalten. Die Kosten: rund 168 Mio. Euro. Das ­ergab die 10. LichtBlick-Weihnachts­umfrage, die das Marktforschungs­institut YouGov im Oktober 2020 unter 2.048 Befragten durchgeführt hat.
Corona wird teuer – das wissen alle Wirtschaftsexperten; aber dass gerade die Weihnachtslichter einen solchen ­Beitrag leisten? „Angesichts der Corona-Pandemie ist es für viele Menschen unklar, ob sie Weihnachten wie gewohnt feiern können. Offenbar nimmt in dieser unsicheren Situation das Bedürfnis zu, das eigene Zuhause gemütlich zu ge­stalten“, so LichtBlick-Unternehmenssprecher Ralph Kampwirth.
Der Pfiffikus wundert es nicht, schließlich braucht der Mensch ja in diesen Zeiten irgendetwas, über das er sich freuen kann. Und wenn es Lichter sind. Aber dabei gibt es doch so viele Wege, um Energie zu sparen! Als Haustechnik-­Spezialist ersinnt der Pfiffikus sogleich Ideen, wie sich im Advent kostengünstig und umweltfreundlich Strom erzeugen lässt. Wie wäre es z. B. mit muskel­betriebener Antriebsenergie via Heimtrainer? Da hätte zugleich auch der Weihnachtsspeck keine Chance –
eine Win-Win-Situation sozusagen.