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Corona-Virus: Maßnahmen in Mettlach

Die Villeroy & Boch AG reagiert auf die sich zuspitzende COVID-19-Pandemie und die in ihrem Zuge getroffenen behördlichen Maßnahmen. Nachdem die administrativen Bereiche bereits bis auf wenige Ausnahmen im Home Office arbeiten, hat der Vorstand sich nun mit den zuständigen Betriebsräten darauf geeinigt, Teile der Produktion bis Ende April zu unterbrechen.

Mit diesen Maßnahmen möchte Villeroy & Boch die Belegschaft vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen und dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen.

Die Unterbrechung der Produktion betrifft zunächst die Standorte beider Unternehmensbereiche in Deutschland und Frankreich. Eine mögliche Verlängerung hängt von der weiteren Entwicklung ab, die der Vorstand ständig beobachtet und auf die er entsprechend reagieren wird. Weitergehende Maßnahmen, zu denen auch die Unterbrechung der Arbeit an anderen Standorten und Produktionsstätten als auch der Arbeit in ausgewählten Verwaltungsbereichen gehören kann, werden abhängig von der weiteren Entwicklung entschieden.

Trotz an sich guter Geschäftsentwicklung am Anfang des Geschäftsjahres bereitet sich Villeroy & Boch mit diesen Maßnahmen auf eine Phase vorübergehend niedrigerer Nachfrage vor. Die Lieferketten sind jedoch bislang intakt und Lagerbestände ausreichend hoch, um auch trotz der Produktionsunterbrechung in Europa normale Bedarfsverläufe in den nächsten Wochen abzudecken.

Wirtschafliche Auswirkungen des Corona-Virus kann niemand vorhersehen

„Da allerdings aktuell nur eine eingeschränkte Visibilität der Folgen der Pandemie gegeben ist, lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Villeroy & Boch derzeit weder hinreichend ermitteln noch verlässlich beziffern“, erklärt das Unternehmen. Der Vorstand erwartet aber, dass Umsatz und Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres unterhalb der bisherigen Prognose, die ein leichtes Wachstum vorsah, liegen werden.

www.villeroy-boch.de

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