Sanitär -

Systemneuheit Das Beste aus zwei Welten

Geberit One umfasst vollinte­grierte Lösungen für Waschplatz, Duschbereich und WC. Durch die Kombination der Elemente überzeugt das Ergebnis sowohl vor als auch hinter der Wand. Die Einzelkomponenten des ­Systems werden zwischen April und ­Oktober 2019 verfügbar sein.

Weiterentwicklungen im Bad betreffen oft das Design von Produkten mit neuen Formen, Farben und Funktionsverbesserungen. Geberit (www.geberit.de) geht einen Schritt weiter und bringt mit Geberit One ein Badkonzept auf den Markt, das die Bereiche hinter und vor der Wand als eine Einheit neu definiert. Mit einer Vielzahl offenkundiger und auch versteckter Vorzüge sind die Produkte aufeinander abgestimmt und gehen ­optimal auf die Nutzerbedürfnisse ein.

Die Vorwand im Bad – verdeckter Raum mit viel Potenzial

Bäder bestehen nicht nur aus den sichtbaren Bereichen wie Waschplatz, Dusche oder WC, auch die verdeckten ­Elemente spielen eine wichtige Rolle. Geberit One nutzt konsequent die Vorteile der Vorwandinstallation und setzt dabei auf die Installationssysteme ­Geberit Duofix und GIS. Alles, was vor der Wand nicht un­bedingt benötigt wird, verlegt das neue Badkonzept in die Ebene dahinter. Unschöne Siphons, störende Halterungen oder Befestigungen ­rücken damit aus dem Blickfeld.

Waschtischdesign mit Wandablauf

Der Geberit-One-Waschtisch kann wahlweise frei schwebend oder in Kombina­tion mit einem Waschtischunterschrank genutzt werden. Was der Badnutzer nicht sieht, ist ein Siphon, denn der ist verdeckt in einer Funktionsbox in der ­Installations-vorwand montiert – zugunsten von mehr Platz unter dem Waschtisch und mehr Stauraum im Waschtischunterschrank. Der Wasser­ablauf im hinteren Beckenbereich des Waschtischs verlegt die Entwässerung in die Vorwand. Eine Blende, die sich leicht mit einem Handgriff entfernen lässt und mit einem Haarsieb ausgestattet ist, verdeckt den Ablauf. Kombiniert wird der Waschtisch mit der Geberit-One- Wandarmatur. Ein passendes Montageelement in der Vorwand legt bereits bei der Planung die genaue Lage der Armatur fest, sodass der Waschtisch vollständig und sauber ausgespült wird.

Spiegelschrank mit raffinierten Details

Auch der Spiegelschrank mit seiner kaum sichtbaren Ausladung nutzt die Vorwand aus und bietet Platz. Der Spiegelrand ist mattiert, sodass bei häufiger Nutzung Fingerabdrücke darauf kaum zu sehen sind. Ein warmes, atmosphärisches Licht umgibt den Spiegelschrank wie einen Rahmen, ein kälteres Funktionslicht sorgt für die Ausleuchtung im Nahbereich. Die beiden Lichter sowie deren Intensi-tät können über Tasten ­individuell einge-stellt und in Benutzerprofilen gespeichert werden.

Der Spiegelschrank hat nicht nur ästhetische Vorzüge, sondern auch praktische: Als integraler Teil der Vorwand wird er an speziell gefertigten Installationselementen befestigt. Die Position des Schranks im Verhältnis zu Waschtisch und Armatur wird bereits bei der Badplanung fest­gelegt. Das hat den Vorteil, dass eine nachgelagerte Ausrichtung des Spiegelschranks entfällt und der Schrank auch nach Beplankung und Befliesung der ­Installationswand an der gewünschten Stelle Platz hat.

Bodenebene Dusche mit integrierten ­Ablageflächen

Wenn es um die Gestaltung des Duschbereichs geht, sind die Kundenwünsche vielfältig. Geberit One ist mit allen bodenebenen Duschsystemen von Geberit kombinierbar – ob Duschfläche Seta­plano, Duschrinne CleanLine oder auch Geberit-Wandablauf. Der Wandablauf nutzt dabei das Vorwandkonzept am ­besten aus, denn es verlegt die Ent­wässerung der Dusche vom Boden in die Wand. Geberit One bietet für die ­Dusche ein zusätzliches Element, das den Nutzerkomfort erhöhen soll: eine ­Nischenablagebox. Sie bietet Platz für Shampoo, Duschbad und andere Pflegeprodukte, die bei der Körperpflege nötig sind. Herumstehende Behältnisse in der Dusche gehören damit der Vergangen-heit an. Die Größe und Position der Box werden bereits bei der Planung des Duschbereichs festgelegt und die Box wird in das Vorwandsystem integriert. Das ­Innere der Ablage ist so gestaltet, dass Spritzwasser und Schmutzrückstände ganz einfach abfließen können und kein großer Reinigungsaufwand entsteht. Optional ist die Ablagebox mit einer ­ver-spiegelten Schiebetür erhältlich, die sich wahlweise nach rechts oder links öffnen lässt.

Nutzerbedürfnisse fest im Blick – ­besonders beim WC

Laut Hersteller zeichnen technische ­Raffinesse, ansprechendes Design und die Kombination von sichtbaren und ­unsichtbaren Elementen auch das neue Geberit-One-WC aus. Es sei optimal ­proportioniert, habe keine sichtbaren ­Befestigungsschrauben und könne vom Fachmann auch nachträglich in unterschiedlichen Höhen mit einem Spielraum von –1 bis +3 cm installiert werden. Der WC-Sitz in Slim-Optik ist schlank und ­verleiht der Toilette zusammen mit der geschlossenen Keramik ein elegantes Aussehen.

Im Inneren des spülrandlosen Geberit- One-WCs fällt die asymmetrische Gestaltung auf – die TurboFlush-Spültechnologie. Mit jedem Spülvorgang fließt das Wasser seitlich in die Keramik hinein und vollzieht darin eine spiralförmige Bewegung. Der Wasserstrom wird so ­gelenkt, dass er für eine leise und gründliche Ausspülung sorgt. Für den Nutzer bedeutet das mehr Ruhe und einen höheren Komfort im Alltag. Das WC spült mit einer kleinen wassersparenden Menge von 4,5 l oder einer großen Menge von 6 l. Die WC-Keramik ist mit der ­KeraTect-Spezial-glasur versehen. Diese Glasur wird in die Keramik eingebrannt und hat eine nahezu porenfreie glatte Oberfläche, welche einfach und effizient saubergehalten werden kann. Zur Reinigung lassen sich WC-Sitz und -Deckel zudem durch eine leichte Zugbewegung nach oben mit nur einer Hand abnehmen. So ist das Geberit-One-WC ­einfacher zu reinigen als herkömm­liche WC-Keramiken und erfüllt damit konsequent das Bedürfnis nach Reinheit und Hygiene.

Erweiterten Komfort bietet das WC in Kombination mit dem neuen Geberit- DuoFresh-Modul mit Orientierungslicht, das eine effektive Geruchsabsaugung ­direkt in der WC-Keramik ermöglicht.

Neue Betätigungsplatten

Geberit hat überdies sein Sortiment für die Betätigungsplatten Sigma10, ­Sigma20 und Sigma30 jeweils mit einer neuen matten Oberflächenveredelung in drei Farben ergänzt. Die neue Easy-to-clean-Beschichtung soll dafür sorgen, dass Fingerabdrücke weniger sichtbar sind, und ermöglicht eine einfachere ­Reinigung.

Für die Betätigungsplatten Geberit ­Sigma10, Sigma20 und Sigma30 mit Spül-Stopp-Spülung oder 2-Mengen-Spülung ist die neue Oberflächenbeschichtung in den Farben Schwarz matt lackiert oder Weiß matt lackiert verfügbar. Für Sigma20 und Sigma30 mit 2-Mengen-Spülung erweitert zu-dem die Designfarbe Mattchrom lackiert das Sortiment. Die bisher er­hältlichen Farben und Materialien ­bleiben auch weiterhin verfügbar. ­Kunden steht damit für die indivi-duelle Badgestaltung ein breites Sor­timent an Betätigungsplatten zur Ver­fügung.

Akzente setzen durch individuelle Front

Auch die WC-Betätigungsplatte Sigma50 erscheint 2019 mit neuem Gesicht. Die wesentliche Veränderung: Die Auslösetasten für das 2-Mengen-Spülsystem sind schmaler geworden und wölben sich dem Nutzer deutlicher entgegen. Der Diamantschliff an den Kanten soll ihnen zusätzliche Eleganz verleihen. Die rahmenlose Gestaltung der rechteckigen Platte behielten die Produktentwickler bei. Die Sigma50 ist wandlungsfähig; ­ihre Front ist wahlweise aus Kunststoff, Glas, Naturstein oder Metall; erhältlich ist sie in den Farben Tiefschwarz, Hochglanz verchromt, Chrom gebürstet, Mustang Schiefer, Rauchglas verspiegelt, Sand oder Umbra.

Für einen persönlichen Akzent im Bad kann die Glasoberfläche der Sigma50 auch mit einem Wunschmotiv, zum ­Beispiel ­einem Foto, einem Kunst-druck oder ­einer besonderen Farbe ­bedruckt ­werden. Auf diese Weise verschmilzt die Platte entweder optisch mit der ­Umgebung – indem das Motiv passend zur Wandfarbe oder Ober-fläche gestaltet wird – oder sie tritt wie ein Bild deutlich hervor. Solche indivi­duellen Motive tragen die Fach­leute bei Geberit mit ­einem speziellen Druckverfahren auf die rückseitige Glasfront der Platte Sigma50 auf. Benötigt wird dazu ­lediglich das ­gewünschte Motiv als druckfähige Datei in hoher Auflösung.

Frische Luft für jedes Bad

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Ein Lüfter saugt die belastete Luft direkt aus der WC-Keramik an und reinigt diese über einen Keramikwabenfilter. Die frische Luft wird dann wieder in den Raum zurückgeführt. -

Die Geruchsabsaugung setzt dort an, wo schlechte Gerüche entstehen: in der WC-Keramik. Ein leiser Lüfter saugt die belastete Luft über das Zulaufrohr des Unterputz-Spülkastens ­direkt aus der WC-Keramik ab. Dank des Keramikwabenfilters, der direkt unter der Betätigungsplatte befestigt ist, werden Gerüche zuverlässig neu­tralisiert, bevor die gereinigte Luft wieder über das DuoFresh-Modul in das Bad zurückgeleitet wird. In regelmäßigen Abständen von etwa einem Jahr sollte der Filter gewechselt werden. Dazu wird die Betätigungsplatte einfach zur Seite geklappt und die Halterung für den Filter herausgenommen.

Einfache Installation, große ­Designvielfalt

Das Geberit-DuoFresh-Modul hat ­einen eleganten schmalen Rahmen, auf den wahlweise die Betätigungsplatten Sigma01, Sigma10, Sigma20, Sigma21, Sigma30 und Sigma50 werkzeuglos montiert werden. Damit kann das Design passend zum Stil des Bads ausgewählt werden. Der elegante ­schmale Rahmen steht in Hochglanz verchromt oder Anthrazitgrau zur Verfügung. Einzige Voraussetzung für den Einbau des Geberit-DuoFresh-Moduls ist ein Stromanschluss am WC, der bei Bedarf jedoch auch nachträglich installiert werden kann.

Mehr Varianten für mehr Komfort

Geberit DuoFresh gibt es in zwei unterschiedlichen Ausführungen: Eine klassische Variante, die über einen ­externen Schalter, wie beispielsweise den Lichtschalter, von Hand aktiviert wird und ­eine Komfortvariante, bei der über eine eingebaute Benutzer­erkennung die Geruchsabsaugung automatisiert startet. Zudem enthält die Komfortvariante ­eine Bluetooth-Schnittstelle und ein ­Orientierungs-licht am Einbaurahmen, das nachts dezent den Weg zum WC weist. Mit dem DuoFresh-Modul sind keine komplizierten Umbaumaßnahmen notwendig – eine einfache Nachrüstung durch den Sanitärinstallateur ist bei ­allen Sigma-Unterputzspülkästen ab 2002 möglich.

Für noch mehr Frische im Bad ist die Geruchsabsaugung zusätzlich mit ­einem Einwurfschacht für Spülkastensticks ausgestattet. Dieser gibt nach und nach Frischeduft an das Spülwasser ab, das mit jeder Spülung in der WC-­Keramik verteilt wird. Das ist nicht nur hygienischer als ein Duftkörbchen zum Einhängen ins WC, sondern sieht – dank unsichtbarer Aufbewahrung im Spül­kasten – auch besser aus. Auch die Reinigung des WCs fällt leichter, wenn kein störendes Körbchen vorhanden ist, das versehentlich in die Toilette fallen und weggespült werden könnte.

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