Sanitär -

Lokale Expertise für globalen Erfolg „Die Zukunft des Wassers gestalten“

Mit diesem Motto war Grohe als globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen nach eigenen Angaben mit einer Rekordzahl an 500 neuen Einzelprodukten auf der ISH 2019 vertreten und blickt damit auf die bisher innovationsstärkste Teilnahme zurück.

So standen unter anderem Produkthighlights der drei deutschen Produktions­standorte Hemer, Lahr und Porta ­Westfalica und „made in Germany“ im Mittelpunkt des Grohe-Markenauftritts: „Unsere Produktionswerke in Deutschland haben einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Marke Grohe und an unserem durchweg erfolgreichen Auftritt auf der ISH. Sie stehen für den hohen Qualitätsanspruch, den wir bei Grohe pflegen und der Teil unseres Markenkerns ist“, sagte Michael Rauterkus, CEO Grohe AG (www.grohe.com).

Armatur aus dem 3D-Drucker

Wie der Hersteller mitteilt, stellte Grohe mit Atrio Icon 3D und Allure Brilliant Icon 3D als erste führende Sanitärmarke in Europa die ersten im 3D-Metalldruckverfahren produzierten Armaturen vor. Grohe schafft im nordrhein-westfälischen Hemer somit eine faszinierende Symbiose aus neuestem Hightech und erfahrener Handarbeit, die die Möglichkeiten im Produktdesign neu definiert und individuelle Unikate für das Badezimmer kreiert.

Das 3D-Metalldruckverfahren von ­Grohe ermöglicht so gut wie jede Geometrie und lädt dazu ein, Materialität neu zu erleben: Beim finalen Produkt sind die Formen auf das Wesentlichste reduziert. Dadurch tritt der eingesetzte korrosionsbeständige Stahl als roher Werkstoff in den Vordergrund. Gleichzeitig lässt sich dieser in hohem Maße gestalten.

Für die Fertigung der Komponenten wird im 3D-Drucker Metall im Pulverbett-Laserschmelzverfahren gedruckt. Jedes Bauteil für die Armatur besteht aus etwa 4.700 Schichten von 0,06 mm Dicke und verfügt über eine Festigkeit, die mit einem Schmiedestück vergleichbar ist. Der Schmelzpunkt bei der Produktion liegt bei mindestens 1.398 °C und die Wandstärken der Armaturen ­belaufen sich auf nur 1–1,5 mm. Das Werk in ­Hemer, das rund 600 Mitarbeiter ­beschäftigt, ist auf Grohe-Premium-­Armaturen und -Kartuschen spezialisiert.

Intelligentes Wassermanagement

Das Grohe-Werk in Lahr, Baden-Württemberg, ist mit seinen rund 700 Mitarbeitern Kompetenzzentrum für Duschbrausen und Duschsysteme und pro-duziert zudem Grohe Sense Guard, ein weiteres ISH-Highlight-Produkt. Das intelligente Wassersicherheitssystem ist die erste Internet-of-Things-Entwicklung aus dem Hause Grohe, die Wasserleckagen frühzeitig entdeckt und vor Wasserrohrbrüchen schützt. Das Unternehmen ist mit dieser Lösung im vergangenen Jahr zu einem der Top-100-Insurtechs 2018 aufgestiegen und wie man mitteilt, so zu einem Premium-Technologieanbieter für Versicherungen geworden.

Das Wassersicherheitssystem Grohe Sense Guard wurde bereits 2017 eingeführt und ist nach Herstellerangaben als erstes System seiner Art digitaler Vorreiter für die gesamte Sanitärbranche. Auf der diesjährigen ISH hat Grohe bereits die nächste Generation der Geräte vorgestellt, die außer dem Smart Home jetzt auch das Smart Building in den Mittelpunkt rückt. Zukünftig sollen 90 % des Immobilienmarktes abgedeckt und weitere Geschäftsfelder über intelligentes Wassermanagement erschlossen werden können.

Clevere Installationssysteme

Besonders für Installateure interessant ist ein ISH-Produkthighlight, das Grohe in Porta Westfalica, Nordrhein-Westfalen, produziert: Rapid SLX. Die clevere Unterputzinstallation ermöglicht Installateuren maximalen Spielraum bei der Gestaltung von Badezimmern. Mit dem bereits integrierten Strom- und Wassermanagement lassen sich Dusch-WCs jederzeit problemlos nachrüsten. Dank der vielen smarten Eigenschaften steht Installateuren mit Rapid SLX ein zukunftssicheres Produkt zur Verfügung, das sich schnell einbauen und leicht handhaben lässt und maximale Vielfalt vor der Wand garantiert.

Rapid SLX gehört zu einem Segment, das seit Jahren stetig wächst. Laut Unternehmensangaben konnte der Standort Porta Westfalica in jüngster Vergangenheit sein Produktionsvolumen verdreifachen. Außer smarten Instal­lationssystemen wie dem Rapid SLX stellt der Produktionsstandort mit rund 475 Mitarbeitern Ventile, Betätigungsplatten und Druckspüler her.

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