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Praxis erleben auf der GeoTherm

Über 200 Aussteller haben sich in diesem Jahr für die GeoTherm, Europas größter Geothermie-Fachmesse, angekündigt. Neben der Fachmesse finden parallel zwei Kongresse statt, durch diese Kombination wird ein breites Themenfeld aus Oberflächennaher und Tiefer Geothermie abgedeckt.

Am 1. und 2. März 2018 findet die GeoTherm bereits zum zwölften Mal bei der Messe Offenburg statt. Europas größte Fachmesse mit Kongress kombiniert dabei zwei parallel laufende Kongresse zur Oberflächennahen und Tiefen Geothermie sowie über 200 Aussteller und rund 3.500 Fachbesucher aus 47 Nationen.

Zusatzveranstaltung zu Geothermie am Oberrhein

Neben vierzig Vorträgen in den beiden Hauptkongressen findet zudem eine zusätzliche Veranstaltung am 1. März unter dem Titel „Geothermieprojekte am Oberrhein: Welche Chancen, welche Risiken?“ statt, die gemeinsam in der Trägerschaft des Eurodistricts, dem trinaltionalem Verein Trion climate sowie dem französischen Geothermieverband organisiert wird. Die Veranstaltung kann durch eine direkte Anmeldung bei Trion climate besucht werden.

Preisverleihung

Auch der European Geothermal Innovation Award wird im Rahmen der GeoTherm verliehen werden. Insgesamt fünf Nominierte wurden von der Jury ausgewählt. Dazu zählen die RWTH Aachen, Porció Ltd. aus Ungarn, Politecnico di Torino aus Italien, GPC Instrumentation Process aus Frankreich sowie GDF Latin America.

Der Gewinner des Awards wird im Rahmen der ersten Kongress-Session am 1. März vom Präsidenten des Europäischen Dachverbands (EGEC) auf der GeoTherm verkündet werden. Ausgezeichnet werden dabei herausragende Leistungen, die den Geothermiemarkt nachhaltig beeinflussen. Dazu zählen innovative Produkte, wissenschaftliche Studien sowie beeindruckende Projektinitativen.

Das Messeprogramm

Das Programm der GeoTherm unterstreicht die starke Verbindung aus Praxis und Theorie. So wird beispielsweise im Bereich der Tiefen Geothermie über Erfahrungen des Erfolgsprojekts Thisted-5 in Dänemark referiert sowie eine umfangreiche Modellierung eines Geothermiestandorts in Frankreich dargestellt. Darüber hinaus wird ein Update zu den Geothermiekraftwerken in Bayern mit dem Fokus auf Holzkirchen und Gelting vorgestellt. In diesem Kontext wird auch ein Augenmerk auf Hybridkraftwerke gelegt, die eine Kopplung von Tiefer Geothermie mit alternativen Energieträgern aufweisen.

Im Kongress der Oberflächennahen Geothermie werden Empfehlungen zur Effizienz-Steigerung durch die Minimierung und Vorabberechnung des effektiven thermischen Bohrlochwiderstands von Erdwärmesonden gegeben. Des Weiteren wird die überprüfbare Qualität der Ringraumverfüllung bei Erdwärmesonden erörtert.

Schwerpunkte  werden zudem in den Vorträgen auf die Messtechnik 4.0, die Auslegung geothermischer Anlagen aus Sicht der Haustechnik, die modellgestützte automatische Optimierung von Erdwärmesondenfeldern sowie die Auswirkungen geothermischer Wärmespeicher auf die Grundwasserqualität gelegt.

Den EU geförderten Projekten H2020 wird am zweiten Veranstaltungstag ein eigenständiger Vortragsblock gewidmet, in dem innovative Entwicklungen präsentiert werden. Am ersten Kongresstag erhält auch die Gastregion Asien eine eigene Kongresseinheit.

Eintrittskarten können vorab erworben werden.

www.geotherm-offenburg.de

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