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Rekordergebnis für Wilo

Die Wilo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % auf 1,4 Mrd. Euro erhöht. Das Konzernergebnis legt um 13 % auf 85,9 Mio. Euro zu.

Auch beim Cashflow verzeichnete der Pumpenhersteller eine neue Bestmarke. „Mit einem operativem Cashflow in Höhe von 140,4 Millionen Euro haben wir den Rekordwert des Vorjahres nochmal um drei Millionen Euro übertroffen“, sagte Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender von Wilo SE auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf. „Wir haben außerdem unsere Investitionen im vergangenen Jahr erneut um rund 14 Prozent auf knapp 125 Millionen Euro gesteigert - den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Damit stellen wir uns für die Zukunft stabil und nachhaltig auf“, so Hermes. Neben Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den Neubau unseres Stammsitzes mit Smart Factory und Future Office, hat das Unternehmen seinen Angaben zufolge auch in die Umsetzung der digitalen Transformation auf Produktebene sowie in Vertriebsprozesse investiert.

Digitalisierung vorantreiben

„Die Ausrichtung von Digitalisierungsstrategien an Markterfordernissen und deren Umsetzung werden darüber entscheiden, ob man im Wettbewerb weiterhin vorne sein wird“, betonte Hermes. Seiner Ansicht nach „geht es darum, auf Basis neuer Technologien neue vertriebliche Prozesse und digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, um näher an den Kunden heranzurücken“. Große Wachstumschancen sieht Hermes in vernetzten, städtischen Ballungszentren, den so genannten Smart Urban Areas, wo schon heute nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung lebt: „Dies sind die Zukunftsmärkte, in denen städtische Infrastrukturen und viele Lebensbereiche digital miteinander verknüpft sein werden“, ist sich Hermes sicher.

Profitable Akquisition in den USA

Im Rahmen der intensivierten Globalisierungsstrategie hat die Wilo-Gruppe im vergangenen Jahr das operative Geschäft der Pumpenhersteller Weil Pump Company und Scot Pump Company sowie der Karak Machine Corporation übernommen. „Wir konnten mit der Unternehmensakquisition unsere regionale Präsenz erhöhen und unsere Marktentwicklung in Nordamerika beschleunigen. Bei den Produkten konnten wir das bereits von Wilo angebotene Portfolio ergänzen und außerdem unsere Applikationskompetenz erweitern“, erklärte Hermes. Zum profitablen Wachstum der Wilo-Gruppe trugen Weil & Scot mit Umsatzerlösen in Höhe von 33 Mio. Euro und einer Ebit-Marge von über 28 % bei. Laut dem Vorstandsvorsitzenden ist Wilo „hervorragend aufgestellt. Für die Zukunft setzen wir auf eine intensivierte Globalisierung, ein Vorantreiben der digitalen Transformation und eine frühzeitige Antizipation von neuen Entwicklungen“.

www.wilo.com

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