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SenerTec auf der Wave Trophy 2019

SenerTec startet mit Rennfahrlegende Heinz-Harald Frentzen bei der Wave Trophy, der größten E-Mobil-Rallye der Welt, in Deutschland. Los geht es am 13. September 2019 in Dortmund.

Ohne den Ausbau der E-Mobilität ist eine erfolgreiche Energiewende kaum zu schaffen, davon ist SenerTec überzeugt und setzt mit der Teilnahme an der Wave Trophy Germany 2019 ein deutliches Zeichen für mehr Nachhaltigkeit. Die größte E-Mobil-Rallye der Welt sieht der Produzent für Blockheizkraftwerke (BHKW) als Gelegenheit, sein erweitertes Sortiment zur E-Mobilität zu präsentieren.

Die Idee hinter der Rallye

Die Wave hat sich in Österreich und der Schweiz zu einer Art Volksbewegung entwickelt. Doch wie kam es dazu? Die Idee zur Rallye stammt von Initiator Louis Palmer, der zwischen 2007 und 2008 als erster Mensch mit einem solar betriebenen Auto die Welt umrundet hat. Damit wollte er zeigen, dass erneuerbare Energien alltagstauglich sind. Nach seiner Rückkehr erhielt der Klimaaktivist von der UNO die Aufgabe, sich weiterhin für die Umwelt einzusetzen – die Wave Trophy war geboren.

Die Wave als Sunshine Tour in Deutschland

Die Wave (kurz für World Advanced Vehicle Expedition) startete zum ersten Mal im Jahr 2011. Seitdem führte die Rallye unter anderem schon durch Indien, die Schweiz und Österreich – jedes Jahr mit einem neuen Motto. 2019 kommt die Wave als „Sunshine Tour“ nach Deutschland. „Diese einzigartige Chance, Kontakte in der E-Mobilitätsbranche zu knüpfen, lassen wir uns nicht entgehen“, berichtet Guido Möller, Vertriebs- und Marketingleiter bei SenerTec. „Zur Rallye passt auch der Launch unserer Sortimentserweiterung mit der Ladesäule und dem Batteriespeicher.“

Palmer ist die Begeisterung über diese Partnerschaft anzumerken: „Ich freue mich sehr auf die Kooperation mit SenerTec. Die Wave Trophy und der Dachs ergeben ein tolles Team.“ Weitere Partner sind dieses Jahr unter anderem das Energieversorgungsunternehmen EnBW, Fronius, ein Hersteller von Wechselrichtern für Solaranlagen, und der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.). Doch nicht nur Unternehmen können sich bei der Veranstaltung präsentieren, auch Privatpersonen und Institutionen nehmen teil. Voraussetzung ist lediglich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug. Vom Auto über den Bus oder das Motorrad bis hin zum Fahrrad sind alle Fortbewegungsmittel vertreten.

Allerdings begeistern nicht nur die Teilnehmer mit ihren Vehikeln, auch die Strecke überzeugt. Die Rallye führt durch idyllische Landschaften und pittoreske Orte. Passend zum nachhaltigen Hintergrund der Veranstaltung werden Autobahnen soweit wie möglich gemieden. Die 1.600 km lange Strecke verläuft vom Westen Deutschlands bis in den Süden. Gestartet wird in Dortmund, dann geht es weiter über Städte an der Mosel, die Weinstraße und den Schwarzwald, hin zur Bundesgartenschau nach Heilbronn und schließlich übers Allgäu zum Ziel nach Erlangen. Jeden Tag fahren die Teams von einem Etappenort zum nächsten, mit der Option auf zwei Zwischenstopps. Dabei besuchen sie interessante Unternehmen – unter anderem auch das SenerTec Center in Mainburg.

Bei der Wave Trophy kommt es jedoch nicht auf die Schnelligkeit der Teilnehmer an. Vielmehr müssen die Teams bei täglichen Prüfungen wie Schnitzeljagden oder einem Quiz über E-Mobilität ihren Einfallsreichtum beweisen. Außerdem fließen auch der während der Tour geschriebene Blog und die Dekoration des Fahrzeugs in die Wertung ein.

Das Ziel: gemeinsam E-Mobilität voranbringen

Gewinnen ist aber nicht das Hauptziel der Wave, verdeutlicht Palmer: „Es darf sich jeder Teilnehmer als Sieger betrachten. Schließlich verschreiben wir uns alle zusammen einem wichtigen Thema: der Förderung der E-Mobilität.“ Die ist auch außerhalb der Rallye sehr relevant, besonders für die Politik. Bis 2022 will die Bundesregierung 1 Mio. Elektroautos auf Deutschlands Straßen bringen. Mehr E-Fahrzeuge alleine reichen jedoch nicht aus, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Um die Autos auch nutzen zu können, muss die Infrastruktur verbessert werden. Der Bund plant daher die Entstehung von rund 15.000 neuen Ladesäulen mit einem Volumen von 300 Mio. Euro aus öffentlichen Geldern. Doch auch für den Privatgebrauch kann die Anschaffung einer Ladesäule von Vorteil sein. Zum einen ermöglicht sie das Laden des eigenen Elektrofahrzeuges, zum anderen kann damit noch zusätzlich Geld verdient werden: Bei einer öffentlichen Nutzung der privaten Ladesäule erhält der Betreiber ein Entgelt sowie für die Installation eine staatliche Förderung.

Zur Ladesäule passt der Dachs, da er sie mit Strom versorgt, heißt es von SenerTec. „Sie ist eine perfekte Ergänzung unseres bestehenden Sortiments“, betont Möller. Zusammen mit dem Batteriespeicher, der den durch die Kraft-Wärme-Kopplung überschüssig produzierten Strom sammelt und zum Beispiel für die Ladung eines E-Autos zur Verfügung stellt, ist SenerTec optimal aufgestellt. Dem Durchstarten der E-Mobilität steht somit nichts mehr im Wege.

Für SenerTec am Start: Heinz-Harald Frentzen

Heinz-Harald Frentzen

Rennfahrerlegende, Formel-1-Vize-Weltmeister und E-Mobilitätsfan Heinz-Harald Frentzen setzt sich seit Jahren für erneuerbare Energien ein und hat auch sein Privatleben danach ausgerichtet. Deshalb zögerte er keine Sekunde, als SenerTec ihn fragte, ob er bei der Wave Trophy 2019 als Fahrer an den Start gehen würde.

SenerTec setzt durch die Erweiterung der Produktpalette um den Batteriespeicher und die Ladesäule in Zukunft verstärkt auf den Bereich E-Mobilität. Diese Entwicklung findet Frentzen gut: „Der Dachs ist bekannt. Durch die Neuerungen entwickelt SenerTec sein bewährtes System zukunftsfähig weiter.“

An die Zukunft hat der 52-Jährige bereits vor über einem Jahrzehnt gedacht. Sein Haus ist mit einer großen Photovoltaikanlage ausgestattet, die es ihm ermöglicht, unabhängig vom Stromnetz zu sein. Sie produziert genügend Energie, um gleichzeitig die elektrischen Geräte im Haushalt und die beiden Elektroautos zu betreiben. Einen Wagen mit Verbrennungsmotor besitzt Familie Frentzen nicht mehr. „Für weite Fahrstrecken plane ich immer einen Aufladestopp ein“, berichtet Frentzen und schiebt erklärend nach: „Wenn ich Elektro-Auto fahre, kann ich völlig entspannen. Ich genieße das auch, weil ich die Lautstärke wie damals heute nicht mehr brauche."

Nicht nur privat, auch sportlich kämpft Frentzen für die E-Mobilität und steht deshalb sogar in den Geschichtsbüchern. 2008 konzipierte er auf eigene Kosten einen Seriensportwagen – einen Gumpert Apollo – für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu einem Hybridrennwagen um. Als erster Fahrer der Welt fuhr er die erste Runde über die Nordschleife des Nürburgrings ausschließlich mit Elektro-Antrieb.

SenerTec-Geschäftsführer Nikolas Friedel ist vom Umwelt-Engagement Frentzens begeistert: „Frentzen setzt sich wie wir für eine klimafreundliche und unabhängige Mobilität ein. Dass wir im Rahmen der Wave Trophy unsere Vorstellungen und Werte miteinander verbinden können, ist nicht nur eine hervorragende Geschichte, sondern auch ein Statement für die E-Mobilität.“

www.senertec.de

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