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Start der nächsten „Raustauschwochen“

Auf der bautec in Berlin gaben die Brancheninitiative Zukunft Erdgas, der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), das SHK-Fachhandwerk sowie die Schornsteinfeger wieder den Startschuss für die Modernisierungsaktion „Raustauschwochen“.

Die Aktion findet in diesem Jahr in sechs Bundesländern von Anfang März bis zum 31. Oktober statt und verspricht Modernisierern eine Prämie von mindestens 200 Euro zusätzlich zur staatlichen Förderung. Bereits 2017 profitierten Hauseigentümer in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland von der Heizungsmodernisierungsaktion, an der sich regionale Energieversorger und namhafte Gerätehersteller beteiligten. In diesem Jahr wird die Aktion auch auf Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Teile Niedersachsens ausgeweitet. „In deutschen Heizungskellern schlummert ein enormes Energiespar-Potenzial. Drei von vier Heizkesseln sind technisch veraltet. Mit den Raustauschwochen setzen wir genau dort an“, kommentierte Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas, den Startschuss der Aktion am 20. Februar.

Förderprogramme der KfW und des BAFA

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) weist in diesem Zusammenhang auf die staatliche Förderlandschaft für den einfachen Kesseltausch hin. Denn zusätzlich zur Prämie der „Raustauschwochen“ winken Zuschüsse ab 10 % der Investitionssumme aus staatlichen Förderprogrammen, die von KfW und BAFA im Auftrag des Bundes aufgelegt wurden. „Ohne Wärmewende keine Energiewende. Wir begrüßen die Raustauschwochen als einen Baustein, um das Bewusstsein der Verbraucher zu schärfen, Hauseigentümer zu aktivieren, Effizienz in den Heizungskellern zu steigern und somit die Wärmewende voranzubringen“, sagte Dr. Frank Heidrich, Leiter der Unterabteilung Wärme und Effizienz in Gebäuden im BMWi.

4.200 Hauseigentümer nutzten 2017 die „Raustauschwochen“

Im vergangenen Jahr feierte die Aktion ihre erfolgreiche Premiere. Mehr als 4.200 Hauseigentümer ersetzten ihre alten Heizkessel im Rahmen der „Raustauschwochen“. „Dort werden die neuen Heizungen über ihre zu erwartende Lebenszeit rund 270.000 Tonnen CO2 einsparen “, betonte Kehler. „Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Moderne Brennwertheizungen haben einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als veraltete Heizungstechnik und benötigen für die gleiche Leistung weitaus weniger Brennstoff. Das schont nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel. Die Raustauschwochen machen eine Umrüstung zusätzlich attraktiv“, erklärte BDH-Präsident Manfred Greis.

Auf der Website www.raustauschwochen.de können sich Verbraucher über beteiligte Versorgungsunternehmen ihrer Region und die finanziellen Vorteile informieren. Viele Energieversorger und Stadtwerke werben zudem vor Ort mit eigenen weiteren Boni, zum Beispiel für eine Öl-Umstellung, einen Gasliefervertrag oder mit kostenfreien Energieberatungen, heißt es weiter aus Berlin.

www.zukunft-erdgas.info

www.bdh-koeln.de

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