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Studie: Photovoltaik im Portfolio der Versorger

Deutsche Energieversorger bieten Photovoltaik im Rahmen der Energiewende häufiger an als andere Produkte. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von EuPD Research.

Im Frühjahr 2017 hat EuPD Research sämtliche in Deutschland tätigen 1.252 Energieversorger untersucht und im Hinblick auf ihr Portfolio an Produkten, Dienstleistungen und Informationen rund um die Energiewende bewertet. Zu den untersuchten Merkmalen gehören unter anderem das Produktangebot (Strom, Wärme, Energieeffizienz, Mobilität), die Information (Förderung, Technologien, Pilotprojekte) und der   Service (Beratung, Engagement, Tools).

Portfolio umfasst meist auch Stromspeicher

Mit einem Anteil von einem Fünftel erweist sich das Angebot von Photovoltaik als meist offerierte erneuerbare Energie, teilte das Marktforschungsinstitut am 17. Oktober mit. Wenngleich Stromspeicher dem Endkunden erst seit 2013 in größerem Umfang angeboten werden, haben bereits zwei von drei Energieversorgern mit Photovoltaik ihr Portfolio mit einem Speicher ergänzt. Das Angebot von Photovoltaikanlagen durch ein Energieversorgungsunternehmen kann dabei über ein eigenes Angebot oder über die Inanspruchnahme eines externen Dienstleisters erfolgen. Die Angebotsanalyse offenbart zudem, dass sich neben dem klassischen Geschäftsmodell des Verkaufs von Anlagen auch neue Formen wie Contracting, Mietmodelle oder Dachanmietung bei den Energieversorgern etabliert haben, heißt es weiter aus Bonn.

27 % der Versorger in NRW führen Photovoltaik

Bei der Betrachtung des Angebots von Photovoltaikanlagen nach Bundesländern zeigt sich laut EuPD, dass insbesondere in Nordrhein-Westfalen die Verfügbarkeit seitens der Energieversorger sehr hoch ist. In Bayern hingegen würde man zwar aufgrund des hohen bereits installierten Photovoltaik-Bestandes eine große Angebotsvielfalt erwarten, allerdings bieten dort lediglich 13 % der Energieversorger Photovoltaik an. Erklärungsansätze dafür sehen die Analysten in der hohen Wettbewerbsintensität dieses Marktes sowie bereits erreichten Sättigungsgraden im Haushaltssegment in Bayern.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter hier.

www.eupd-research.com

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