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Trinkwasser: Hartes Wasser verursacht hohe Energiekosten

Wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre haben unter anderem dazu geführt, dass Kalkablagerungen in häuslichen Leitungsanlagen als potenzielle Brutstätte von Bakterien erkannt und die Anforderungen an die Trinkwasserhygiene entsprechend angepasst wurden. Eine Studie belegt nun, welche Kosten durch Kalkablagerungen bei der Warmwasserbereitung entstehen. Wir stellen in der Si 11/11 Ergebnisse vor.

Wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre haben unter anderem dazu geführt, dass Kalkablagerungen in häuslichen Leitungsanlagen als potenzielle Brutstätte von Bakterien erkannt und die Anforderungen an die Trinkwasserhygiene entsprechend angepasst wurden. Eine Studie belegt nun, welche Kosten durch Kalkablagerungen bei der Warmwasserbereitung entstehen. Wir stellen in der Si 11/11 Ergebnisse vor.Dass Kalkablagerungen zu einem reduzierten Wärmeübergang führen, wurde anhand physikalischer Berechnungen in jüngster Vergangenheit von mehreren Seiten mehrfach kommuniziert. Demnach verursacht ein 1 mm dicker Kalkbelag einen Wirkungsgradverlust von zehn Prozent. Bei 2 mm Dicke kann der Wirkungsgrad eines Wärmetauschers um bis zu 60 Prozent sinken. Hier wird eine Zunahme des Energieverbrauchs von etwa 15 Prozent angenommen. Wie eine Studie des US-amerikanischen Battelle-Instituts belegt, können die Energieverluste in Abhängigkeit von der Wasserhärte und den Wartungsintervallen sogar bis zu 25 Prozent betragen. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag von Arnd Bürschgens in der nächsten Si.

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