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Zwei neue Partner für Elcore

Die Münchner Elcore GmbH hat eine Vertriebspartnerschaft mit E.ON vereinbart, die sich an dem Münchner Hersteller von Brennstoffzellen-BHKW beteiligt hat. Gemeinsam mit der Solvis GmbH bietet Elcore zudem ein neues, stromerzeugendes Heizungssystem an.

Der Energiekonzern E.ON hat sich an der Elcore GmbH beteiligt, die ein Brennstoffzellen-BHKW mit 700 W thermischer und 305 W elektrischer Leistung für Ein- und Zweifamilienhäuser herstellt. Die Investition beinhaltet nach Unternehmensangaben eine Vertriebspartnerschaft. Elcore-Kunden können künftig über einen speziell zugeschnittenen Vertrag CO2-neutrales Ökoerdgas von E.ON beziehen und auch ihren Reststrombedarf mit E.ON-Ökostrom decken, heißt es aus München. „Jetzt können wir auch den Kunden eine Lösung zur Eigenstromerzeugung anbieten, die kein sonniges Dach ihr Eigen nennen. Damit folgt die Investition bei Elcore unserem Anspruch, die Energiewelt von morgen sauber, effizient und innovativ zu gestalten“, sagte Philipp Ulbrich, verantwortlich für Innovation Scouting und Investitionen in Startups bei E.ON, am 7. März. Manfred Stefener, Geschäftsführer und Gründer von Elcore, ergänzt: „Von der Zusammenarbeit mit E.ON als strategischem Investor mit profunder Energiemarktkenntnis und einem einzigartigen Netzwerk versprechen wir uns wichtige Impulse für eine stabile Weiterentwicklung unseres innovativen und mittelständischen Unternehmens.“

Energiemanager SolvisMax mit Nano-BHKW kombiniert

Unabhängig davon arbeitet Elcore auch mit der Sovis GmbH zusammen. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen eine stromerzeugende Komplettheizung an. Diese besteht aus dem Brennstoffzellen‐BHKW Elcore 2400 und dem Energiemanager SolvisMax, der Gasbrennwertkessel und Heizungspufferspeicher in einem Gerät vereint. Laut Solvis bietet der Energiemanager SolvisMax „ideale Voraussetzungen für die Kombination mit einer Brennstoffzelle“: Sein patentierter Kombispeicher mit einem Volumen von 750 l ermöglicht eine definierte Schichtung mit niedrigen Temperaturen im unteren Speicherbereich. Diese wird vom Elcore-Brennstoffzellen‐BHKW für einen besonders effizienten Betrieb benötigt, heißt es aus Braunschweig. Zudem benötigt die neue Komplettheizung, die an der Wand montiert wird, wenig Platz. Da sich der Brenner direkt im Speicher befindet, entfällt eine externe Spitzenlast‐Therme, wie sie nur an Tagen mit besonders hohem Energiebedarf benötigt wird. „Durch die Zusammenarbeit mit Elcore können wir eine weitere moderne Wärmequelle, die gleichzeitig Strom produziert, in das modulare Solvis‐System integrieren. Das Gesamtpaket aus SolvisMax und Elcore 2400 ergibt eine perfekt abgestimmte und kompakte, stromerzeugende Heizung“, betont Markus Kube, Geschäftsführer von Solvis. Die Kooperation endet seiner Aussage zufolge aber nicht beim reinen Produkt: „Damit unsere Partner alle Einbausituationen kompetent beherrschen, haben wir Schulungen für Installateure entwickelt, die von Elcore und uns angeboten werden“, so Kube.

www.elcore.com

www.eon.com

www.solvis.de

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