Der Heizungs- und Klimatechnikunternehmen Schwank erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 66 Mio. Euro. Damit liegt der Anbieter für Heizen und Klimatisieren von Hallenbauten um 17 % über dem Vorjahr.


Laut Schwank sei das Wachstum auf die konsequente Erweiterung der Produktpallette und der damit verbundenen Nachfrage nach effizienten und regenerativen Produkten zurückzuführen. Das Familienunternehmen profitiert dabei vom Boom der Wärmepumpen und energieeffizienten Heizsystemen.
Internationales Wachstum bis auf China
Während sich das Geschäft in fast allen Marktregionen gut entwickelte, war das Wachstum im Kernmarkt Deutschland mit 25 % Wachstum und einem Umsatz knapp unter 40 Mio. Euro außergewöhnlich gut. Auch das Umsatzwachstum im restlichen Europa war mit 15 % sehr solide. Ebenso konnte Nordamerika mit 11 % Wachstum seine Marktstellung behaupten. Lediglich China blieb durch die pandemiebedingten Lockdowns mit einem Minus von 27 % deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Technologien für die Energiewende
Das 90 Jahre alte Unternehmen profitierte nach eigenen Informationen stark vom Austausch ineffizienter Heizsysteme, deren Ersatz sich durch die stark gestiegenen Energiekosten jetzt deutlich schneller amortisiert. Auch hatte Schwank früh die Transformation hin zu für die Energiewende im Gebäudesektor geeigneten Technologien eingeleitet. Im Zuge dessen habe auch das Wärmepumpengeschäft insbesondere in Deutschland Fahrt aufgenommen und hohe Wachstumsraten beschert, so das Unternehmen weiter. Im Januar 2023 hat das Unternehmen die erste 100 % wasserstoffbetriebene Hallenheizung ausgeliefert und gilt damit als Wegbereiter von Wasserstofflösungen für Industrieanwendungen in Deutschland.