Windhager-CEO trifft EU-Kommissar Breton

Am 9. Juni 2023 empfing Thierry Breton, EU-Kommissar für den Binnenmarkt, in Brüssel sieben hochrangige Vertreter aus der Bioenergiebranche. Unter den Teilnehmern war auch Stefan Gubi, Geschäftsführer der Windhager Gruppe. Er setzte sich für Biomasseheiztechnik ein.

Trafen in Brüssel aufeinander (v. l.): Thierry Breton, EU-Kommissar für den Binnenmarkt, und Stefan Gubi, Geschäftsführer der Windhager Gruppe Österreich. – © Windhager Zentralheizung GmbH

Auf dem Treffen mit Thierry Breton betonte Stefan Gubi die Bedeutung klarer politischer Botschaften, um Kundenverwirrung zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern. Besonders das sinnvolle Nebeneinander von Biomasse und Wärmepumpe sei jetzt entscheidend.

Integration der Bioenergie ins Net-Zero-Gesetz

Organisator der Delegation nach Brüssel war der Handelsverband Bioenergy Europe, der die Interessen der nationalen Biomasseverbände auf europäischer Ebene vertritt. Das Hauptziel des Treffens war die Integration von Bioenergietechnologien in das Net-Zero-Industriegesetz zu beschleunigen. Außerdem wurden Gespräche mit den EU-Bioenergie-Politikerinnen Kitti Nyitrai und Biljana Kulisic geführt. Dabei erörterte man die Hürden beim Bereitstellen sicherer und nachhaltiger Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Fürspruch Biomasseheizung

Mit seiner Technologie und Innovation sieht sich Windhager als der erste Hersteller, der sich ganz auf die Biomasse-Technologie konzentrierte und somit aus dem Ölkesselgeschäft ausstieg. Zum Thema erneuerbare Energie vertritt Stefan Gubi eine klare Position:

„Seit nun über 100 Jahren sieht Windhager seine Pflicht darin, die ideale Heizlösung für jedes Zuhause anzubieten – dauerhaft, kosteneffizient und komfortabel. Um diese Erfolgsgeschichte auch für die künftige Generation weiterzuschreiben und das Klimaziel bis 2050 zu erreichen, benötigt es jetzt alle erneuerbaren Energiequellen – gerade auch Biomasse.“ Nur so sei eine gewisse Widerstandsfähigkeit des Energiesystems möglich.

Hybridheizung Pelletskessel und Wärmepumpe

EU-Kommissar Thierry Breton zeigte Interesse für die Hybridstrategie von Windhager und sicherte seine Unterstützung auf EU-Ebene zu. Windhagers Hybridlösungen aus Biomasse und Wärmepumpe bieten laut Hersteller den Kunden eine zukunftssichere Heizlösungen und Unabhängigkeit von Strompreisen. Durch die Kombination werden die Stärken beider Technologien optimal genutzt, um eine äußerst effiziente Wärmeerzeugung zu gewährleisten, so Windhager.

Mit dem neuen Pelletskessel BioWin Ultegra hat Windhager im Frühjahr 2023 nach der Devise „Plug & Heat“ einen Tempomacher für die Energiewende auf den Markt gebracht. Um die Klimawende mithilfe dieses Innovationspotenzials nun zu beschleunigen, benötige es, so Gubi, jetzt verantwortungsvolle Politik, die einen klaren Rahmen schafft. Seitens der EU wurde ebenfalls ein verstärktes Augenmerk auf die unübersichtliche Kommunikation und die damit verbundene Verunsicherung der Konsumenten zugesagt.

Unabhängigkeit durch Produktion in Europa

„Rückgrat eines starken Europas waren schon immer kleine und mittelständische Unternehmen“, unterstreicht Gubi. Die Unabhängigkeit von Russland und Asien steht für Windhager an oberster Stelle. Mit einer Eigenproduktionstiefe von über 75 % steht Windhager für echtes „Made in Austria“ und fertigt innovative Holz-, Pellets- oder Hackgutheizungen, die an der Messbarkeitsgrenze der Feinstaub-Emissionen liegen. Neben der langlebigen Premiumqualität setzt man auf ein dichtes Kundendienst-Netzwerk, welches eine schnelle und professionelle Betreuung gewährleistet.

www.windhager.com