Der Hersteller von energiesparenden Deckenstrahlheizungen legt Wert auf Klimaschutz. Eine PV-Anlage mit 600 kWp Leistung, 800 m tiefe Geothermiebohrung, Gebäudehülle deutlich besser als EnEV – das sind nur einige der Basics für die nachhaltige Produktion bei Frenger Systemen BV.

In Groß-Umstadt in Südhessen produziert der deutsche Hersteller Frenger seine effizienten und energiesparenden Deckenheizungen wie Deckenstrahlplatten, Heiz- und Kühlsegel oder Paneel-Deckenstrahlheizung. Dabei setzt das Familienunternehmen ganz auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Grüne Produktion mit PV und weniger Stahlabfall
Frenger stellt seine Deckenheizungen mit Energie aus der eigenen Photovoltaik-Anlage her. Deren Leistung von 600 kWp und Akkus mit einer Speicherkapazität von 320 kWh versorgen zu rund 25 % die Produktion und Büros mit Strom. Durch die hohe Fertigungstiefe kann das Unternehmen so eine klimaneutrale Produktion garantieren, die auch zum Reduzieren des ökologischen Fußabdrucks der Kunden beiträgt. Mit rund 77 % wird der größte Teil als Ökostrom in das Netz Südhessen eingespeist.
Bereits bei dem Neubau des Firmengebäudes vor 12 Jahren hat Frenger eine PV-Anlage installiert. Diese wurde Ende 2022 auf 600 kWp-Leistung aufgestockt. Seit der vollen Funktionsfähigkeit der erweiterten PV-Anlage hat das Unternehmen in 6 Monaten 360 MWh Strom umweltfreundlich und nachhaltig erzeugt. Hochgerechnet auf ein Jahr beträgt damit die Einsparung an CO2 mehr als 3.000 t.
Abfall reduziert Frenger beispielsweise durch die optimierte Verwendung von Stahl. Produktionsbedingt anfallende Reststücke verwertet der Betrieb durch sorgfältige Planung in anderen Prozessen wieder.
Nachhaltigkeit bei Frenger Systemen
Das Firmengebäude entspricht dem Passivhausstandard. Die Außenwände sind hochgedämmt, transparente Flächen sorgen für eine gute Tageslichtausnutzung. Produktionsoptimierte Temperaturen senken den Heizbedarf. Heizwärme erzeugt eine 800 m tiefe Geothermie-Bohrung. Acht erdnahe Bohrungen mit 90 bis 140 m Tiefe sorgen für die Gebäudekühlung. Eine 200-kW-Hackschnitzelanlage sorgt für Redundanz. Sie wird mit Holz aus dem familieneigenen Wald und gelieferten Einwegpaletten befeuert.
Energieeffizienz dank Hallenheizung
Die Deckensysteme in den Produktionshallen zum Heizen und Kühlen kommen aus der eigenen Produktion. Dank modernster Technologie genießen die Frenger-Kunden maximale Wärme bei minimalem Energieverbrauch. Das bestätigt beispielsweise das Forschungsvorhaben „Hallenheizung“, bei dem unterschiedliche Bauarten von Deckenstrahlplatten untersucht und ausgewertet werden.
Qualität und Zuverlässigkeit
Frenger-Deckenstrahlheizungen zeichnen sich laut dem Unternehmen durch ihre Langlebigkeit und Zuverlässigkeit aus. Damit sollen sie sowohl ökologisch als auch technisch höchsten Ansprüchen gerecht werden.
„Wir sind stolz darauf, einen weiteren bedeutenden Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zukunft zu gehen“, sagte Dr.-Ing. Klaus Menge, Geschäftsführer von Frenger Systemen. „Die klimaneutrale Produktion unserer Deckensysteme wie die Deckenstrahlplatten, Deckensegel und Paneel-Deckenstrahlheizungen ist ein Beweis für unser Engagement für den Umweltschutz und für die kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte und Prozesse. Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden diese Initiative zur Nachhaltigkeit schätzen werden.“