Anfang August hat der 60.000ste Dunkelstrahler aus der calorSchwank-Serie die Produktionsstätte in Köln verlassen. 60.000 Geräte in 20 Jahren. Damit sei die Infrarot-Hallenheizung von Schwank, so der deutsche Hersteller, der erfolgreichste Dunkelstrahler weltweit. Die Erfolgsstory:


Begonnen hat die Erfolgsgeschichte im Jahr 2004, als der Hallenklimaexperte den calorSchwank mit einem neuartigen Gebläsebrenner am Markt eingeführte. Im Gegensatz zu damals handelsüblichen Geräten saß der Abgasventilator nicht mehr im heißen Abgasstrom, sondern als drückendes Gebläse auf der kühleren Einlassseite. Das machte die Geräte unanfälliger für Störungen und reduzierte die Montage und Wartungskosten.
Zudem hat Schwank die Geräte in Sachen Effizienz verbessert. Komplett isoliert und thermogeometrisch optimiert, erreichte ein calorSchwank laut Anbieter Bestwerte in Sachen Strahlungseffizienz und das zum wirtschaftlichen Einstiegspreis.
Weiterentwickelter Wegbereiter
Obwohl der Bestseller calorSchwank dieses Jahr seinen 20. Geburtstag hat, ist er keineswegs alt. Von Beginn an haben die Entwickler weitere Innovationen in die Dunkelstrahler-Serie einfließen lassen, beispielsweise die serienmäßig stufenlose Modulation. Mit ihr passt sich das Gerät dem tatsächlichen Wärmebedarf der Halle an. Das Einbinden in die Gebäudeleittechnik ist mit der Modbus-Fähigkeit des calorSchwank möglich. Auch lässt er sich aus der Ferne über das Predictive Maintenance Plugin auslesen.
Ideengeber für die Zukunft
Für das Hallenheizen mit Wasserstoff und Strom hat der calorSchwank den Weg geebnet. Vor der Einführung des Mehrstoffbrenners geniumSchwank, der bis zu 100 % Wasserstoff verbrennen kann, haben die Entwickler die Wasserstoffkomponenten am calorSchwank getestet und zur Marktreife gebracht. Für die neuen Elektrostrahler aus dem Hause Schwank, hat das bewährte Modell sein Modulationsverhalten weitervererbt.
Revival Dunkelstrahler mit Hybridlösungen
Auch wenn der derzeitige Markt stromgeführte Lösungen präferiert, gasbetriebene Hallenheizungen gehörten laut Schwank immer noch zu den effizienten und wirtschaftlichen Heizlösungen für die Industrie. Die GEG Erfüllungsoption mit hybriden Systemen aber auch die Einsatzmöglichkeit mit Biogas sorgen für ein Revival des gasbetriebenen Dunkelstrahlers calorSchwank.
Bei der Sanierung von Altanlagen lässt sich das GEG (Gebäudeenergiegesetz) mit dem calorSchwank erfüllen. Im Neubau kann der calorSchwank zusammen mit stromgeführten Systemen wie Wärmepumpen oder Elektrostrahlern eingesetzt werden. Diese Hybridlösungen lassen sich von der Investition vergleichsweise günstig realisieren, so Schwank.