Transportsystem Paramover von Parat

Mit der Vorstellung des Transportsystems Paramover von Parat, Spezialist für den Transport von Werkzeugen und technischen Geräten, können erstmalig alle in das System integrierte Koffer am Einsatzort gleichzeitig geöffnet werden und sind auf kleiner Fläche parallel frei zugänglich.

Die 360-Grad-Zugänglichkeit war von Anfang an eine zentrale Prämisse bei der Entwicklung des Paramover.
Die 360-Grad-Zugänglichkeit war von Anfang an eine zentrale Prämisse bei der Entwicklung des Paramover. – © Parat Solutions GmbH

Der Paramover ist das Ergebnis eines über Jahre durchgeführten Entwicklungsprozesses. „Ein Produkt wie den Paramover entwickelt man nicht spontan, zumindest wäre das eine sehr außergewöhnliche Inspiration“, beschreibt Christian Sageder, Projektleiter Paramover bei Parat, den Vorgang. Als eine Prämisse bei der gesamten Produktentwicklung benennt er die uneingeschränkte Zugänglichkeit, die mit dem neuen System verwirklicht werden sollte.

Daneben sollten auch die bekannten Erfolgsfaktoren der Parat-Produkte zum Tragen kommen: Robustheit, Funktionalität, Ergonomie und auch ein unverwechselbares Design. Als weiteres wichtiges Kriterium kam hinzu, dass Parat als Hersteller von Werkzeugkoffern und -taschen die Produktionshoheit beibehalten wollte: „Wir wollten auch bei diesem System als Hersteller weiter alle Fäden in der Hand halten und unser Know-how einbringen“, so Sageder.

Verbindung Koffer mit Trolley

Die Idee, die letztlich umgesetzt wurde brachte die Lösung zurr uneingeschränkten Zugänglichkeit. Sie stellte gleichzeitig eine der größten Herausforderungen bei der Realisierung des neuen Systems dar.

„Die Verbindungen der Werkzeugkoffer zum Trolley, die um 360 Grad drehbar sind, und die Belastbarkeit der einzelnen Ebenen stellten sich als Herausforderungen dar, die wir nicht zuletzt durch die kunststoffumspritzten Kofferträgerplatten aus Metall gelöst haben. Diese werden an dem Aluminium-Trolley befestigt und tragen ein Gewicht von 15 kg“, berichtet Sageder. Erbeschreibt damit die Kernelemente des Paramover-Systems. Dieses besteht aus einem Aluminium-Trolley, an den ein Werkzeugkoffer als Basis sowie zwei weitere Trägerplatten für weitere Werkzeugkoffer angebracht sind. Diese Platten lassen sich so drehen, dass die nach oben zu öffnenden Koffer einfach aufgeklappt werden können.

Zwei zentrale Komponenten

Die zweite zentrale Komponente des Systems sind die Werkzeugkoffer der Serie Paractive. Diese Koffer werden aus mehrlagigem ABS-Kunststoff hergestellt. „Durch die Erfahrung, die wir mit der Verarbeitung von ABS-Kunststoff oder auch mehrlagigen Materialien in unserer Produktion haben“, beschreibt Christian Weiß, Leiter Technik/Produktmanagement bei Parat, „können wir extrem robuste, funktionale und gleichzeitig optisch ansprechende Produkte herstellen. Übrigens verarbeiten wir in diesem Verfahren Kunststoffe, die zu 90 % aus Recyclat bestehen und selber auch wieder recycelt werden können.“

Die Koffer der Paractive-Serie reagieren mit ihrer aufklappbaren Oberseite auf einen Wunsch vieler Anwender. Denn durch den Blick von oben in den Koffer ist sofort der gesamte Inhalt sichtbar. Die wählbare Inneneinrichtung wie genähte Werkzeugtafeln oder dem exklusiven CP-7-Werkzeughaltersystem sorgen für Ordnung und Übersichtlichkeit.

Reaktionen auf das neue Transportsystem von Produkttestern oder ersten Nutzern seien sehr positiv, heißt es von Seiten des Unternehmens. „Offensichtlich haben wir an zwei Punkten in die richtige Richtung gedacht. Zum einen ist dies die Zugänglichkeit aller Koffer zur gleichen Zeit, zum anderen ist dies das Öffnen der Koffer von oben, das unsere Antwort auf die Beliebtheit von Taschen für den Werkzeugtransport ist“, fasst Christian Weiß das Feedback zusammen.

Weiterentwicklung im Blick

„Wir haben mit dem System zunächst diejenigen im Blick, die Wartungen und Installationen von Maschinen durchführen, aber auch Monteure oder Servicetechniker generell“, berichtet Matthias Lenz, Leiter Vertrieb Koffersysteme bei Parat. „Immer, wenn es darum geht, ein gleichbleibendes Werkzeugsortiment zum Arbeitsplatz zu fahren, ist der Paramover das prädestinierte System“, so Lenz. Aber auch andere Einsatzbereiche wie das reparierende Handwerk oder das Bauhandwerk können das System verwenden.

Die Paractive-Koffer lassen sich beispielsweise mit unterschiedlichen Werkzeugsortimenten bestücken und jeweils spezifisch für den jeweiligen Einsatz zusammenstellen. Auch an eine Weiterentwicklung des Systems ist bereits gedacht. „Varianten, die stärker auf das Bauhandwerk mit einer besseren Manövrierbarkeit auch auf Baustellenuntergrund ausgerichtet sind, sind hier sicherlich Ansatzpunkte“, so Christian Weiß. Zunächst gehe es darum, das Potenzial des neuen Systems im Markt umzusetzen. Matthias Lenz: „Wir haben mit dem neuen Paramover unsere Position als Innovator in der Branche gestärkt. Auch das war ein Ziel, das wir von vorne herein mit der Neuentwicklung erreichen wollten.“

www.parat.de