„Green Fuels Ready”-Tanks

Die Roth Werke erweitern ihr Angebot an nachhaltigen Behältersystemen mit „Green Fuels Ready”-Tanks für hochwertigen, umweltfreundlichen Dieselersatzkraftstoff.

Die Roth Multitech Tanks sind vielseitig einsetzbar und eigenen sich sowohl für die Lagerung von herkömmlichen Dieselkraftstoffen als auch für die Lagerung von HVO100. Alle gängigen Dieselkraftstoff- und Schmierstoffsorten sind von der DIBt-Zulassung abgedeckt.
Die Roth Multitech Tanks sind vielseitig einsetzbar und eigenen sich sowohl für die Lagerung von herkömmlichen Dieselkraftstoffen als auch für die Lagerung von HVO100. Alle gängigen Dieselkraftstoff- und Schmierstoffsorten sind von der DIBt-Zulassung abgedeckt. – © Roth Werke

Die Roth Werke, Hersteller von Energie- und Sanitärsystemen, haben nicht nur Wärmepumpen-Systeme und Solarlösungen im Angebot. Das Unternehmen forscht auch aktiv auf dem Gebiet der alternativen synthetischen Brennstoffe, den so genannten „Green Fuels“. Mit Erfolg: Die Roth Tanks „KWT“, „DWT“ sowie die speziell für den industriellen Bereich entwickelte Behälterserie „Unitech und Multitech“, inklusive der dazugehörigen Befüllsysteme wurden durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die Verwendung dieser alternativen Brennstoffe offiziell zugelassen und unterstreichen damit die Nutzung der „Green Fuels“.

„Green Fuels Ready“

„Ein entscheidender Schritt für unsere Behälter-Sparte“, betonen Business Unit- Leiter Christian Roßbach sowie Sascha Allissat, Mitglied der Geschäftsleitung der Roth Werke. „Mit unseren Tanks und Behältern von Heute ist man für den Kraftstoff von Morgen sicher aufgestellt.“

HVO100 („Hydrotreated Vegetable Oil“) ist ein synthetischer Dieselkraftstoff. Er besteht aus Restprodukten wie beispielsweise Altspeisefetten oder benutzten Pflanzenölen. Bei der Herstellung durchläuft der Kraftstoff einen Hydrierungsprozess, bei dem Sauerstoff entfernt und Wasserstoff hinzugefügt wird. HVO100 ist zu 90 % klimaneutral, hinterlässt deutlich weniger Feinstaubemissionen und ist praktisch geruchslos. HVO100 verbrennt sauberer als fossiler Diesel und weist technische Vorteile wie eine sehr hohe Kältebeständigkeit und lange Lagerfähigkeit auf. Der Kraftstoff kann grundsätzlich in beliebigen Verhältnissen mit fossilem Diesel gemischt werden – das macht die Nutzung besonders flexibel und attraktiv.

Die Roth Werke haben als erster Hersteller in Deutschland im vergangenen Jahr die Zulassung „Green Fuels Ready“ für ihre Tanks und dazugehörigen Befüllsysteme erhalten. Auch die Roth Kleintankanlagen, wie sie unter anderem von Landwirten verwendet werden, sind „Green Fuels Ready“ – und somit auch „HVO100 Ready“.

Philipp Wagner, Vertriebs-Verantwortlicher bei den Roth Werken, stellt bei seinen Gesprächen mit Interessierten eine steigende Nachfrage nach HVO100-tauglichen Systemen fest – wie hier mit Torben Donig von der Donig Mineralöl-Vertriebs GmbH in Hofgeismar (v. r.).
Philipp Wagner, Vertriebs-Verantwortlicher bei den Roth Werken, stellt bei seinen Gesprächen mit Interessierten eine steigende Nachfrage nach HVO100-tauglichen Systemen fest – wie hier mit Torben Donig von der Donig Mineralöl-Vertriebs GmbH in Hofgeismar (v. r.). – © Roth Werke

„Ein echter Meilenstein vor allem für die Autofahrerinnen und Autofahrer, die auf der langen Strecke klimafreundlich und umweltschonend unterwegs sein wollen“, betonen Christian Roßbach und Philipp Wagner, Technischer Vertrieb. Er stellt bei seinen Gesprächen mit Interessierten eine steigende Nachfrage nach HVO100-tauglichen Systemen fest:

Fit für Kraftstoff – auch mit Transportzulassung

Darüber hinaus ist es denkbar, dass künftig zunehmend auch Heizungen mit HVO100 oder anderen biobasierten, regenerativen Brennstoffen klimafreundlich betrieben werden.

„Das Gebäudeenergiegesetz sieht ohnehin für die in der Übergangszeit bis zur kommunalen Wärmeplanung installierten Öl-Heizungen verpflichtend steigende erneuerbare Anteile vor“, erklärt Christian Roßbach.

Sascha Allissat ergänzt: „Mit HVO100 existiert hierfür bereits eine breit verfügbare technische Lösung, die als biogener Kraft- und Brennstoff auch von der CO2-Bepreisung ausgenommen wäre.“

Kunststofftanks, die schon über Jahrzehnte mit fossilen Treibstoffen betankt wurden, sollten indes nicht ohne Weiteres mit reinem HVO gefüllt werden. Bei älteren Behältern wird grundsätzlich der Umstieg auf neue doppelwandige Kunststofftanks angeraten.

Der doppelwandige Roth Kunststoffwannentank „KWT“ ist ein Vollkunststoff-Produkt mit Innentank und integrierter Auffangwanne aus Polyethylen (PE-HD).

Beim Roth Doppelwandtank „DWT“ umschließt eine integrierte Auffangwanne aus vollverzinktem Stahlblech den PE-Behälter. Diese Stahl-Kunststoff-Verbundlösung bewährt sich seit mehr als 30 Jahren gerade im privaten Anwendungsbereich und gilt immer noch als aktuell. Roth komplettiert sein Lieferportfolio mit einem doppelwandigen Tank mit UN-Transportzulassung der, dank seiner Abmessungen, vor allem im gewerblichen Bereich vielseitig eingesetzt wird.

„Auch im industriellen Gewerbe stellen wir ein höheres Interesse an HVO 100 fest. Mit unserer Behälterreihe Roth Multitech, können wir einen vollumfänglich zugelassenen Tank anbieten, welcher sowohl als stationärer Behälter eingesetzt werden kann also auch unsere Kunden mobil hält!“, so Vertriebsingenieur Philipp Wagner.

„Gerade für energieintensive Anwendungen wie die Landwirtschaft mit großen Maschinen oder Baustellenheizungen bietet Roth die perfekte Lösung, um klimaneutralen Kraftstoff zu transportieren und zu lagern.“, ergänzt Christian Roßbach.

Vorteile synthetischer Brennstoffe

Das DIBt bescheinigt den Roth Heizöltanks die uneingeschränkte Eignung für alternative Brennstoffe nach DIN EN 15940 und DIN/TS 51603-8: So genannte „Green Fuels“, die mit erneuerbaren Energien hergestellt werden und bilanziell erheblich weniger schädliche Emissionen erzeugen als herkömmliche fossile Brennstoffe. Hierzu zählen hydrierte Pflanzenöle (HVO), hydrierte gebrauchte Öle (HUCO) und „Fischer-Tropsch-Synthese“-Produkte. Diese Brennstoffe tragen nicht nur zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei, sondern bieten weitere signifikante Vorteile: Beispielsweise eine höhere Energieeffizienz, eine bessere Umweltverträglichkeit und eine größere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

„Die Zulassung unserer Tanks für die so genannten „Green Fuels“ unterstreichen unsere vielfältigen Entwicklungsaktivitäten im Bereich der nachhaltigen Energiesysteme“, betont Christin Roth-Jäger, geschäftsführende Gesellschafterin der Roth Werke.  

www.roth-werke.de