Das Schulungsprogramm „Bundesförderung Aufbauprogramm Wärmepumpe“ (BAW) läuft zum 30. September 2025 aus. Mit dieser Wärmepumpen-Weiterbildung unterstützt die Bundesregierung die Qualifizierung von Handwerksbetrieben. Das Programm schult die Fachkompetenz für den Einbau von Wärmepumpen im Gebäudebestand.

Der Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP) macht auf das baldige Ende der Schulungsförderung für Handwerker am 30. September aufmerksam. SHK-Handwerksbetriebe, Energieberater und andere Fachbetriebe (z. B. Schornsteinfeger) können noch bis zum Stichtag einen Antrag stellen. Nach der Zusage können Handwerker die Förderung dann innerhalb eines Jahres durch die Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme einlösen. Der Bund fördert Qualifizierungen und fachpraktische Anleitungen, die auf den effizienten und normgerechten Einbau und Betrieb von Wärmepumpen im Gebäudebestand vorbereiten.
Bis zu 5.000 Euro pro SHK-Betrieb
Das Programm deckt bis zu 90 % der förderfähigen Kosten ab. Konkret können Antragsteller bis zu 250 Euro pro Schulungstag und Person für anerkannte Schulungen geltend machen. Zusätzlich umfasst die Förderung bis zu 500 Euro für ein begleitendes Coaching. Insgesamt stehen Handwerksbetrieben so bis zu 5.000 Euro zur Verfügung.
Einfaches Antragsverfahren online
Der Förderantrag ist elektronisch über das BAFA-Portal zu stellen. Er muss vor Beginn der Maßnahme eingehen und von bewilligt werden. Nach Bewilligung können Unternehmen anerkannte Angebote wahrnehmen. Sie erhalten nach Abschluss die staatlichen Zuschüsse. Auch die Schulungen nach VDI 4645 Blatt 1 sind förderfähig.
„Wer sich jetzt noch qualifizieren möchte, profitiert dank der BAFA-Förderung von fast vollständig gedeckten Weiterbildungskosten – und sichert sich gleichzeitig die Fachkompetenz für den Einbau von Wärmepumpen“, erklärt Katja Weinhold, Pressesprecherin des BWP.
Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Programm hier: BAFA – Aufbauprogramm Wärmepumpe. Zum Antrags-Formular hier und zur Liste der Schulungsanbieter (PDF).