GEG-konforme Raumautomation für Nichtwohngebäude

Für Fachplaner und Projektentwickler bietet Gira praxisnahe Lösungen zum GEG. Die konkreten Beispiele geben Orientierung bei der Umsetzung des Automatisierungsgrades der Raumautomation.

Für Fachplaner und Projektentwickler bietet Gira praxisnahe Lösungen zum GEG. Die konkreten Beispiele erleichtern die Orientierung bei der Umsetzung des Automatisierungsgrades der Raumautomation.
Für Fachplaner und Projektentwickler bietet Gira praxisnahe Lösungen zum GEG. Die konkreten Beispiele erleichtern die Orientierung bei der Umsetzung des Automatisierungsgrades der Raumautomation. – © Gira

Mit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) 2024 gelten erstmals verbindliche Mindestanforderungen an das technische Monitoring und die Gebäudeautomation in Nichtwohngebäuden mit Heizungs-, Lüftungs- und Klima-Anlagen ab einer Nennleistung von über 290 kW (§ 71a GEG). Neubauten müssen mindestens mit einem GA-System gemäß Automatisierungsgrad B ausgestattet sein.

Obwohl der Fachplaner nicht gesetzlich zur Umsetzung des GEG verpflichtet ist, ist seine technische Expertise für die Realisierung unerlässlich. Seine Fachkenntnis ist essenziell, um die Anforderungen des §71a GEG und die Gebäudeautomation gesetzeskonform zu planen und umzusetzen. Die rechtliche Verantwortung trägt der Bauherr. Doch durch seine Fachplanung übernimmt der Fachplaner eine faktische Mitverantwortung.

Um sowohl Projektentwickler als auch Fachplaner in diesem komplexen Umfeld praxisnah zu unterstützen, stellt Gira unter www.gira.de/projektentwickler Lösungen zu den im GEG und damit in der DIN V 18599-11 definierten funktionalen Anforderungen vor. Im Download werden jeweils die zugehörigen funktionalen Ausschreibungstexte, Funktionsschemata, Stücklisten und Bilder bereitgestellt. Projektentwickler erhalten damit eine Umsetzungshilfe und fundierte Grundlage zur Abstimmung z.B. mit Planungsbüros oder werbliche Texte für die Vermarktung in Exposés.

Fachplaner hingegen profitieren von konkreten Hilfsmitteln für die Projektplanung in den Leistungsphasen 2 bis 5 der HOAI.  

Praxisnahe Beispiele für smarte Büroflächen

Im Mittelpunkt stehen fünf konkrete Anwendungsszenarien: Diese reichen von der Smart-Building-Komplettlösung der Raumautomation für höchste Energieeffizienz über normgerechte Teillösungen bis hin zur Mindestausstattung gemäß GEG zur Normerfüllung:

Gira stellt online Lösungen zu den im GEG (DIN V 18599-11) definierten funktionalen Anforderungen vor. Zusätzlich stehen u.a. funktionale Ausschreibungstexte, Funktionsschemata, Stücklisten und Bilder zum Download bereit.
Gira stellt online Lösungen zu den im GEG (DIN V 18599-11) definierten funktionalen Anforderungen vor. Zusätzlich stehen u.a. funktionale Ausschreibungstexte, Funktionsschemata, Stücklisten und Bilder zum Download bereit. – © Gira

Die von Gira beschriebene Komplettlösung für eine energieeffiziente Raumautomation erfüllt nicht nur die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (in Form der normativen Grundlage DIN V 18599-11), sondern orientiert sich an der anspruchsvollen internationalen Norm ISO 52120 – dem wahrscheinlich zukünftigen Standard – und deren Niveau, der Automationsklasse A.

Hier werden alle in der Raumautomation genutzten Gewerke wie z. B. smarte Licht-, Klima- und Jalousiesteuerung geschickt kombiniert. Dies geschieht unter vollumfänglicher Ausschöpfung des funktionellen Potentials der bereits installierten bzw. geplanten Geräte der Raumautomation. Für Projektentwickler und Betreiber bedeutet dies: geringere Betriebskosten, Förderfähigkeit und eine energieeffiziente Raumautomationslösung.

Zudem präsentiert Gira eine Einzelmaßnahme, die nur die Beleuchtung betrifft, ebenso Teillösungen für Beleuchtung und Jalousie sowie für Klimatisierung und technisches Gebäudemanagement. Nicht zuletzt stellt Gira eine Basislösung mit den nur absolut notwendigen Kernfunktionen vor – effizient, normgerecht und wirtschaftlich. Damit wird eine gesicherte Umsetzung für die Raumautomationsgewerke Beleuchtung, Jalousie und Klimatisierung nach DIN V 18599-11 (Automationsgrad B) geschaffen.

Diese Lösungen bieten Projektentwicklern und Fachplanern eine klare Orientierung zur Umsetzung des Automatisierungsgrades der Raumautomation ihres Projekts. Gleichzeitig macht Gira deutlich: Die bloße Normerfüllung trägt nicht zum Erreichen der Nutzerakzeptanz bei. Deshalb empfiehlt Gira bereits in der Vorplanung ab Leistungsphase 2 nach HOAI konkrete Nutzerbedürfnisse zu berücksichtigen, etwa die Betriebssicherheit, eine intuitive Bedienung oder barrierefreie Steuerung. Durch die frühe Integration von Nutzeranforderungen lassen sich nachträgliche Anpassungen minimieren und die Akzeptanz langfristig sicherstellen.

Umfangreicher Downloadbereich

Mit der Gira Akademie bietet der Systemanbieter für moderne Gebäudetechnik ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für das Elektrohandwerk sowie für Fachplaner.
Mit der Gira Akademie bietet der Systemanbieter für moderne Gebäudetechnik ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für das Elektrohandwerk sowie für Fachplaner. – © Gira

Gira bietet nach Anmeldung kostenlos folgende Unterlagen:

  • Grafische Funktionsschemata zur Vermittlung des Gerätekonzepts,
  • Funktionale Ausschreibungstexte,
  • Best Practice Beschreibungen,
  • Gerätestücklisten zur Kostenabschätzung,
  • Exposétexte für die Vermarktung,
  • Produktbilder für Konzeptpräsentation.

Vortragsreihe in der Gira Akademie

Am 30. September 2025 startet eine Seminarreihe in der Gira Akademie mit Prof. Dr. Michael Krödel von der Technischen Hochschule Rosenheim, die aktuelle und zukünftige Entwicklungen des GEG beleuchtet. Ergänzend stellt Michael Weber, Key Account Systembau bei Gira, beispielhafte Umsetzungen der GEG-Anforderungen bezüglich der Raumautomation mit entsprechenden Gira-Produkten vor.

In einem weiteren Seminar am 4. November widmet sich Michael Weber den Hilfestellungen der Gira GEG-Lösungen in der Anwendung und den unterschiedlichen Planungsphasen nach HOAI. Dabei zeigt er, wie die Gira-Lösungen die Umsetzung von GEG-konformen Raumautomationslösungen in der Praxis erleichtern.

Am 24. Oktober ergänzt die 4ba-GmbH die Reihe mit einem Beitrag zu sheets4Q, einem Tool zum Ermitteln und Zusammenstellen der Gebäudewerte z.B. über Gira HomeServer oder Gira S1. Mit diesem Tool ist die Erfüllung aktueller und künftiger Vorschriften gewährleitet. Dank des praxisnahen Lösungsansatzes können Fachplaner und Projektentwickler die Anforderungen umsetzen.

Mit der Gira Akademie bietet der Systemanbieter für moderne Gebäudetechnik ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für das Elektrohandwerk sowie für Fachplaner. Weitere Informationen – auch zu der oben genannten Seminarreihe – finden Interessierte unter gira.de/planerseminare.

www.gira.de