Heeet: Best of SHK Award-Gewinner wird „Top Gründer“

Die Preisträger 2025: "Top Gründer" Philipp Steiert (2.v.l.) und Dennis Vonderstraß (3.v.l.) mit Laudator Torsten Uhlig (li.), CEO der Signal Iduna Gruppe, "Top Gründerin" Britta Ambach (4.v.l.) mit Laudator Jan Peter Kruse (re.), Verlagsleiter Holzmann Medien, und der für seine "Top Geschäftsidee" ausgezeichnete Lino Ferda (3.v.r.) mit Laudatorin Sara Hofmann (2.v.r.), Bundesvorsitzende der Junioren des Handwerks.
Die Preisträger 2025 und Festredner: Laudator Torsten Uhlig, CEO der Signal Iduna Gruppe, Top Gründer Philipp Steiert, Dennis Vonderstraß, Top Gründerin Britta Ambach, der für seine „Top Geschäftsidee“ ausgezeichnete Lino Ferda von Heeet und die beiden Laudatorinnen und Laudatoren Sara Hofmann, Bundesvorsitzende der Junioren des Handwerks und Jan Peter Kruse, Verlagsleiter Holzmann Medien (v. l.). – © Markus J. Feger

Innovative Nachfolge, starke Marke, ausgezeichnetes Team – das ist die Geschichte von Lino Ferda und Heeet: Preisträger des Best of SHK Award 2025 in der Kategorie Handwerk, des German Brand Award 2025 und jetzt auch des Preises „Top Gründer im Handwerk 2025“.

Für seinen innovativen Ansatz einer einvernehmlichen Firmenfusion wurde Heeet bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit dem Best of SHK Award 2025 der Si im Bereich Handwerk und dem „German Brand Award 2025“ in der Kategorie „Unternehmen/Company“. Die Jurys lobten die intelligente Nachfolgeregelung, die verbesserte regionale Wettbewerbsfähigkeit und die gelungene Verbindung der Stärken beider Unternehmen.

Top Geschäftsidee im Handwerk 2025

Lino Ferda selbst wurde zudem am 20. September 2025 in der Dortmunder Zeche Hansemann für seine „Top Geschäftsidee“ beim Wettbewerb Top Gründer im Handwerk 2025 geehrt. Zum 19. Mal hat unser Schwestermedium handwerk magazin, die Signal Iduna Gruppe sowie Lexware die innovativsten Gründungen, Geschäftsideen und Konzepte mit dem Award Top Gründer im Handwerk ausgezeichnet.
Einen Überblick über alle diesjährige Preisträger und ihre inspirierenden Geschichten finden Sie im Gewinnerbeitrag des handwerk magazin.

Aus zwei mach eins: Die Entstehung von Heeet

Lino Ferda, Geschäftsführer von Heeet in Siegen, hat gemeinsam mit seinem Vater Peter Ferda und Harry Schneider einen ungewöhnlichen Weg gewählt, um den heutigen Herausforderungen im Handwerk zu begegnen: Die Fusion zweier etablierter Betriebe – des heimischen Familienbetriebs Bäcker Haustechnik und der Willi Gräf GmbH – zu einer neuen, starken Marke.
Was als mutige Idee begann, wurde zur Blaupause für gelungene Nachfolge und nachhaltige Unternehmensentwicklung im Handwerk. Lino Ferda, der seine Ausbildung bei der Willi Gräf GmbH absolvierte, erkannte früh, dass sein ehemaliger Ausbildungsbetrieb keinen Nachfolger hatte. Statt Konkurrenzdenken setzte er auf Kooperation. Er schlug eine Fusion auf Augenhöhe vor – nicht Übernahme, nicht Verkauf, sondern ein gemeinsamer Neustart.

Alle mitnehmen, Synergien schaffen

Von Anfang an war klar. Jeder der rund 60 Mitarbeitenden sollte seine Identität bewahren und aktiv in den Prozess eingebunden werden. In Workshops und Arbeitsgruppen wurden Hindernisse aus dem Weg geräumt und Perspektiven für die Zukunft entwickelt. Das Ergebnis: Die neue Marke Heeet steht heute für Hingabe, Effizienz, Erlebnis und Teamwork. Und ist auf allen Firmenfahrzeugen und der modernen Arbeitskleidung präsent.
Die Fusion brachte nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch eine neue Arbeitgebermarke hervor, die sowohl bei Kunden als auch bei potenziellen Fachkräften großes Interesse weckt. Kündigungen gab es keine, im Gegenteil: Die Teams sind zusammengewachsen, die Bewerbungen nehmen zu.

Kommunikation und Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg

Der Erfolg der Fusion basiert auf offener Kommunikation, Fingerspitzengefühl und dem Willen, alle Mitarbeitenden mitzunehmen. „Wir haben uns bewusst für eine Fusion entschieden, denn bei einer Übernahme gibt es immer Gewinner und Verlierer. Wir wollten das anders machen. Unser Ansatz war: Wir nehmen das Beste aus beiden Welten, schaffen bessere Bedingungen für beide Teams – und verbessern so die Bedingungen aller Mitarbeiter“, so Lino Ferda bei der Preisverleihung.

Auch die Begleitung durch externe Berater und eine professionelle Markenentwicklung – etwa durch die Agentur „Des Wahnsinns fette Beute“ – trugen dazu bei, die neue Identität zu etablieren und die Teams zu begeistern.

Vorbild für die Branche

Heeet ist heute ein Paradebeispiel für gelungene Nachfolge, moderne Markenführung und Innovationskraft im SHK-Handwerk. Die Geschichte von Lino Ferda und seinem Team zeigt: Wer mutig neue Wege geht, Mitarbeitende einbindet und auf Kooperation statt Konkurrenz setzt, kann nicht nur den eigenen Betrieb sichern, sondern auch die Zukunft der Branche aktiv gestalten.

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Die Bewerbungsphase des „Best of SHK Award 2026“ läuft

Sie haben ein innovatives Konzept, eine besondere Teamkultur oder eine zukunftsweisende Lösung im SHK-Handwerk? Dann machen Sie es wie Lino Ferda und bewerben Sie sich jetzt für den „Best of SHK Award 2026″ in der Kategorie Handwerk!

Alle Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf:
www.si-shk.de/bewerbunghandwerk/

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und auf neue, spannende Erfolgsgeschichten aus dem SHK-Handwerk.