In sensiblen Bereichen wie Sicherheitsbehörden, Justiz oder Militär sind Funkverbindungen oft tabu – aus Gründen der Cybersicherheit. Grundfos reagiert darauf mit neuen WoR-Varianten („Without Radio“) seiner Pumpenserien, die ohne Bluetooth-Schnittstelle auskommen. Die Pumpenmodelle Magna3, TPE3 sowie weitere Baureihen mit MGE-Motor sind als WoR-Varianten lieferbar.

Die WoR-Modelle eignen sich für sensible Umgebungen, in denen Sicherheitsprotokolle den Verzicht auf Funkkommunikation erfordern. Typische Einsatzbereiche sind Gefängnisse, Gerichtsgebäude, Polizei- und Feuerwehrstationen, Regierungsgebäude, Krankenhäuser, Militärgebäude oder Rechenzentren. Alle Komponenten diese funklosen Pumpen fertigt und handhabt Grundfos zudem in sicheren Ländern, die von Regierungen auf einer Whitelist geführt werden.
Auch ohne Funkkommunikation sind alle Betriebsfunktionen der Pumpen weiterhin verfügbar. Für die kabelgebundene Integration in die Gebäudeleittechnik stehen für die jeweiligen Baureihen optionale CIM-Module zur Verfügung bzw. ist Modbus teilweise bereits ab Werk integriert.
Cybersicherheit bei Umwälzpumpen
Das Angebot funkloser Pumpen ist Teil einer Cybersicherheits-Strategie von Grundfos. Sie trägt dazu bei, kritische Infrastrukturen vor potenziellen Angriffen zu schützen. Dazu gehören die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen für interne Prozesse und die Integration von Cybersicherheit in die Produktentwicklung. 2024 hat Grundfos das Audit für die Zertifizierung nach IEC 62443-4-1 (Sicherer Produktentwicklungszyklus) in wesentlichen Teilen der Entwicklungsorganisation bestanden.
„Cybersicherheit hat für uns strategische Priorität“, sagt Benjamin Maibaum, Regional Lead Digital Product Specialist bei Grundfos. „Unser Ziel ist es, unsere Produkte mit einem angemessenen Sicherheitsniveau zu konzipieren und zu entwickeln, um sie widerstandsfähig gegen Cyberbedrohungen zu machen. Das gibt unseren Kunden die Gewissheit, dass unsere Lösungen Angriffen standhalten können, die der Bedrohungslandschaft entsprechen.“