Fachmesse gedatec 2026

Regionalmessen nehmen eine Schlüsselrolle ein, wenn sich Märkte neu ordnen und technologische Entwicklungen rasant voranschreiten, weil sie etwas bieten, das digitale Formate schlicht nicht leisten: echte Nähe. Hier bietet die aus bautec, SmartHK und belektro entstandene gedatec Nähe für Metropolregion Berlin-Brandenburg.

Die aus bautec, SmartHK und belektro entstandene gedatec ist die neue Regionalmesse für die Metropolregion Berlin-Brandenburg.
Die aus bautec, SmartHK und belektro entstandene gedatec ist die neue Regionalmesse für die Metropolregion Berlin-Brandenburg. – © Messe Berlin

Fachhandwerker treffen auf den Regionalmessen genau die Ansprechpersonen aus Industrie und Großhandel, die sie kennen und zu denen es eine vertrauensvolle Bindung gibt. Umgekehrt treffen Aussteller ihre Kunden aus der Region. Außerdem ermöglichen Regionalmessen einen niedrigschwelligen Zugang zu Innovationen und Trends, ohne lange Anreisen oder hohe Kosten.

Gerade erst haben die Messen in Essen und Nürnberg gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch auf einer Messe ist, die fokussiert die neuesten Produkte live erlebbar macht und Netzwerke auf kurzem Weg intensivieren hilft.

Regionalmesse für die Metropolregion Berlin-Brandenburg

Auch die Metropolregion Berlin-Brandenburg braucht eine solche Regionalmesse. Aus den etablierten Fachmessen bautec, SmartHK und belektro hervorgegangen, entsteht in Berlin mit dem Format der gedatec eine-Fachmesse, die die moderne Gebäudetechnik gewerkeübergreifend denkt.

Elektro, SHK und Dach rücken unter der gemeinsamen Dachmarke neu zusammen und schaffen eine Plattform für Gewerkedialog, der auf Baustellen, in der Aus- und Weiterbildung und in Firmen längst Alltag ist. Die großen Generationenaufgaben wie Energiewende, Digitalisierung oder Gebäudesanierung sind nicht mehr von Einzelgewerken zu bewältigen, sondern erfordern das Ineinandergreifen von Kompetenzen. Die gedatec bietet den notwendigen Dialograum, um Schnittstellen besser aufeinander abzustimmen.

Die gedatec findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf der Messe Berlin statt und versteht sich als Schnittstelle zwischen Industrie, Handwerk, Politik und Planung und als Bühne für Technologien, die Gebäude effizienter, vernetzter und klimafreundlicher machen sollen. Die Innung SHK Berlin und der Fachverband SHK Land Brandenburg stellen dabei wie auf den vergangenen Messen mit ihrem Gemeinschaftsstand das kommunikative Zentrum der SHK-Halle mit thematischen Beratungstischen und Catering-Bereich dar.

Berlin wird damit wieder zum Treffpunkt einer Branche, die vor enormen Aufgaben steht: Wärmewende, Sanierungsstau, digitale Transformation, Fachkräftemangel, unklare gesetzliche Rahmenbedingungen, steigende Anforderungen an Energieeffizienz bei gleichzeitigen Energieabhängigkeiten, geopolitische Umbrüche. Die gedatec will nicht nur Produkte zeigen, sondern Diskurse anstoßen, Orientierung geben und Innovationen greifbar machen.

Die Botschaft: Die Zukunft der Gebäudetechnik entsteht nicht im Alleingang, sondern dort, wo Gewerke zusammenkommen, Wissen geteilt wird und Verzahnung entstehen.

Themenvielfalt in sechs Messehallen

Mit sechs Hallen setzt die gedatec ein deutliches Zeichen: Die Gebäudetechnik befindet sich in einer transformativen Phase, aber auch die Arbeitsprozesse im Handwerk verändern sich tiefgreifend. Die Branche zeigt hier, wie sie diesen Wandel gemeinsam gestaltet. Namhafte Hersteller, Großhandler und Verbände aller drei Gewerke präsentieren sich gemeinsam und machen sichtbar, wie stark Innovation und Vernetzung sind.

Im Mittelpunkt stehen die neuesten Technologielösungen aus Baddesign, moderner Sanitärtechnik, Wärmeerzeugung – mit klarem Fokus auf Wärmepumpen, Photovoltaik und Solarthermie –, Energiesysteme, Raumlufttechnik, Brandschutz, Ofentechnik und Klempnerhandwerk. Smart-Home-Lösungen, Energiespeicher, digitale Steuerungssysteme und vernetzte Gebäudetechnik bilden einen ebenso zentralen Schwerpunkt und spiegeln die fortschreitende Elektrifizierung des SHK-Handwerks wider.

Ein Fachforum an allen drei Messetagen bietet Vorträge zu aktuellen technischen Lösungen und ordnet auch politische Entwicklungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz ein. Ergänzt wird das Programm durch einen Branchenabend von Innung und Fachverband SHK, der Raum für Austausch und Vernetzung schafft.

Nachwuchsgewinnung und Netzwerktreffen

Besonders im Fokus steht der Nachwuchs: In der Werkstattstraßekönnen Auszubildende neueste Technik ausprobieren und direkt mit der Industrie in Kontakt treten. Gemeinsam mit dem VdZ Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. präsentieren zudem junge Unternehmen in einer Start-up-Area ihre KI-Innovationen, Tools und Software.

Eine „Vernetzt Euch“-Lounge bietet Raum für kleinere Meetings, Talks und spontane Begegnungen. Hier organisiert unter anderem das Netzwerk „Frauen in der Gebäudetechnik“ ein Treffen für Frauen aus den drei beteiligten Gewerken und sendet ein wichtiges Signal für Diversität und Sichtbarkeit in der Branche.

Geführte Rundgänge, Formate zum Austausch mit der Politik sowie eine intensive cross-mediale Begleitung über die Social-Media-Kanäle der Messe und der Verbände sorgen für zusätzliche digitale Reichweite und Nachhaltigkeit.

Parallel wird im Marshall-Haus die Solarcity-Konferenz ausgerichtet. Das positioniert die gedatec als zentralen Treffpunkt der Energiewende in der Region.

Die gedatec wird mehr sein als ein Schaufenster für Produkte. Es wird ein Knotenpunkt für Wissenstransfer und strategische Zukunftsfragen.

„Wir wollen alle Akteure daran beteiligen, diese neue Messe zu einer erfolgreichen Marke zu machen und zu einer Konstante im regionalen Messekalender“, erklären Obermeister Andreas Schuh und Landesinnungsmeister Norbert Band übereinstimmend.

www.gedatec.berlin/de