Drei Gründer, drei KI-Bausteine, deutsche Cloud-Infrastruktur und mehrfache ISO-Zertifizierung: Auf Schloss Raesfeld zeigt conmeet, wie Unternehmen ihre Organisation steuern statt nur verwalten.
Über 80 % der Handwerks- und Bauunternehmen arbeiten bereits digital – und verlieren den Überblick trotzdem, verteilt auf ein ERP, mehrere Tools und Excel. Auf Schloss Raesfeld, Sitz der Akademie des Handwerks, hat conmeet sein KI-Steuerungssystem für die Branche enthüllt: ein System, das Unternehmen nicht nur verwaltet, sondern aktiv mitsteuert – von der Anfrage bis zur Abrechnung, auf einer Datenbasis, betrieben auf zertifizierter deutscher Cloud-Infrastruktur.
Steuern statt verwalten
Vorgestellt wurde das System von den drei Gründern gemeinsam: Benedikt Kisner (CEO) verantwortet Vision und Strategie, Lennart Eckerlein (COO) Vertrieb und Kundenerfolg, Leandro Ananias als CTO die Technik und die KI-Architektur.
Die Kritik der Gründer lautet: Die Branche arbeitet bis heute mit Software-Dinosauriern, viele zwanzig oder dreißig Jahre alt. Im Kern tun sie eines: Sie verwalten, was bereits passiert ist. conmeet setze daher an einem anderen Punkt an.
„Ich habe selbst ein Unternehmen über Jahre mit aufgebaut“, sagt Benedikt Kisner. „Was ein Unternehmen ausbremst, ist selten der Markt oder die Aufträge – es ist die Organisation dahinter. Ein Unternehmen wird nicht besser, nur weil es irgendwie verwaltet wird, sondern weil es gut gesteuert wird. Wir wollten deshalb keine Software, die KI kann – wir bauen eine, die ein KI-Mitarbeiter bedienen kann.“
Drei KI-Bausteine im Zusammenspiel
Vorgestellt wurde ein Zusammenspiel aus drei KI-Bausteinen:

- Der Assistent erledigt auf einen getippten Satz hin mehrere Schritte gleichzeitig – Kunde anlegen, Vorgang eröffnen, Angebotsentwurf vorbereiten, Wiedervorlage setzen – und kann alles erledigen, was auch ein Mensch im System darf.
- Der Agent arbeitet autonom: Er vergleicht etwa im zentralen Einkauf über alle Projekte hinweg Lieferantenpreise und bestellt nach festgelegten Regeln – oder übernimmt regelmäßig andere festgelegte Aufgaben.
- Der Telefon-Agent geht über das hinaus, was bisherige KI-Telefonie leistet – er nimmt nicht nur Anrufe an, sondern ruft mit eigener Stimme selbst bei Lieferanten oder Kunden an und fragt Preise ab.
Ein integriertes KI-Büro zeigt jederzeit, welcher Agent woran arbeitet; über Gesamt- und Einzelbudgets behalten Unternehmen ihre Kosten vollständig unter Kontrolle.
Möglich wird das durch eine von Grund auf KI-zentrierte Architektur. „Bei uns ist KI kein Add-on, das an ein paar Schnittstellen anklopft“, erklärt CTO Leandro Ananias. „Sie ist vollständig integriert und hat denselben Zugriff wie ein Mensch im System – Kunden anlegen, Angebote erstellen, Material bestellen, telefonieren. Software für Handwerk und Bau muss nicht altbacken sein. Wir haben sie nicht nachgebaut, sondern neu gedacht.“ conmeet musste die KI-Fähigkeiten nicht nachrüsten, sondern nur freischalten.
Den Anspruch an die Praxistauglichkeit formuliert Mitgründer Lennart Eckerlein, der vor conmeet selbst ein Unternehmen der Branche geführt hat: „Morgens Baustelle, mittags Kunde, abends Büro – diesen Alltag kenne ich von innen. Mir ist wichtig, dass conmeet nicht an dieser Realität vorbeigeht, sondern die Leute auf der Baustelle und im Büro wirklich entlastet.“
Deutsche Cloud-Infrastruktur, DSGVO-konform, mehrfach ISO-zertifiziert
Die Datenhaltung erfolgt auf zertifizierter deutscher Cloud-Infrastruktur an mehreren Standorten. conmeet ist nach ISO 27001 für Informationssicherheit, ISO 27017 für Cloud-Sicherheit und ISO 27018 für den Schutz personenbezogener Daten in der Cloud zertifiziert, ergänzt um ISO 9001 für Qualitätsmanagement – und arbeitet DSGVO-konform. Jeder KI-Zugriff lässt sich über Berechtigungen gezielt einschränken. Die Entscheidung bleibt beim Unternehmen – die KI nimmt die Arbeit ab, nicht die Kontrolle!
conmeet wurde für prozessorientierte Handwerks- und Bauunternehmen entwickelt und eignet sich für mittlere Unternehmen ab zehn Mitarbeitern bis hin zu großen Unternehmensgruppen mit etlichen hundert Mitarbeitern.
