
Neue Köpfe, neue Strategie, klare Ziele: Der BVBS hat seinen Vorstand neu aufgestellt und gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen die Zukunft des Verbandes bis 2035 skizziert. Beim politischen Abend in Berlin stand zudem der Dialog über die digitale Transformation der Bauwirtschaft im Fokus.
Die Mitglieder des BVBS Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e. V. haben auf der Mitgliederversammlung Mitte Juni 2026 in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Ab sofort verstärken den Vorstand Martin Schuff (Bechmann GmbH) und Björn Wolff (Hottgenroth Software AG). Bestätigt wurden: Dietmar Bernert (Infrakit Group Oy), Jörg Butt (G&W Software AG), Hagen Lotz (Vertriebs.Management Hagen Lotz). Außerdem Ralf Mosler (Autodesk GmbH), Johannes Reischböck (IMbudget GmbH).
Kontinuität und Erfahrung
Mit Martin Schuff, Geschäftsführer der Bechmann GmbH, und Björn Wolff, Mitglied des Vorstands der Hottgenroth Software AG, gehören zwei weitere erfahrene Branchenvertreter dem Vorstand an. Beide begleiten die digitale Entwicklung des Bauwesens seit vielen Jahren und bringen umfangreiche Expertise aus der Softwarebranche sowie wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung digitaler Standards und Prozesse ein. Zu ihren Zielen gehört es, die Interessen der Mitgliedsunternehmen wirkungsvoll zu vertreten und Zukunftsthemen im BVBS aktiv mitzugestalten.
Erneut wurde Dietmar Bernert zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dominik Hartmann und Carsten Wittlage (gripsware datentechnik GmbH) waren nicht mehr zur Wahl angetreten. Beide haben den Vorstand nach mehrjähriger Zugehörigkeit verlassen.
Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Joaquín Díaz begrüßt die Wahl des neuen Vorstands. „Mit ihren fachlichen Schwerpunkten und unterschiedlichen Erfahrungen bereichern die neuen Vorstandsmitglieder die Arbeit im BVBS. Gemeinsam werden wir die erfolgreiche Entwicklung des Verbandes fortsetzen und die digitale Transformation im Bauwesen vorantreiben. Dabei steht für uns der konkrete Praxisnutzen im Mittelpunkt: Wir wollen unsere Mitgliedsunternehmen dabei unterstützen, die Herausforderungen der Branche effizient zu bewältigen. Viele Themen lassen sich in der Gemeinschaft wirkungsvoller voranbringen.“

Workshop: „BVBS-Zukunftsperspektive 2035“
Teil der diesjährigen Jahresveranstaltung war zudem ein vom BVBS-Vorstand geleiteter Workshop zur Weiterentwicklung der Verbandsstrategie. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsunternehmen erarbeiteten gemeinsam einen Entwurf für die künftige strategische Ausrichtung des Verbandes. Das Strategiepapier beschreibt die zentralen Ziele, Werte und Handlungsfelder des Verbandes für die kommenden Jahre. Es soll in Kürze auf der BVBS-Website veröffentlicht werden.
Persönlicher Austausch
Beim politischen Abend im Berliner Zollpackhof kamen Verbandsmitglieder und Vertreter aus Politik und Verwaltung ins Gespräch. Zu den Gästen gehörte Michael Kießling, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU/CSU), der sich mit einem Grußwort an die Teilnehmenden wandte. In unmittelbarer Nähe zum Regierungsviertel bot die Veranstaltung einen passenden Rahmen für den Austausch über aktuelle Herausforderungen der Bauwirtschaft, die Digitalisierung von Planungs-, Bau- und Betriebsprozessen und effiziente Lösungsansätze. Neben fachlichen Impulsen stand insbesondere die Vernetzung der Teilnehmenden im Mittelpunkt.