25 Jahre tecalor

Im Oktober 2001 gegründet, feiert tecalor 2026 sein 25-jähriges Bestehen und hat ein neues Ziel: Das Unternehmen will zukünftig seine Stärke als agile Marke nutzen und sich zum Digital-Champion für das SHK-Handwerk entwickeln.

Vor allem digital und agil soll es beim Wärmepumpen- und Lüftungsanbieter tecalor in den kommenden Jahren weiter gehen.
Vor allem digital und agil soll es beim Wärmepumpen- und Lüftungsanbieter tecalor in den kommenden Jahren weiter gehen. – © tecalor GmbH

Man sieht sich gut aufgestellt bei tecalor. 25 Jahre nach der Gründung (www.tecalor.de/25-jahre) sollen aus knapp 2 Mio. Euro Umsatz im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2002 im Jubiläumsjahr voraussichtlich 70 Millionen Euro werden. Rein rechnerisch werden heute pro Stunde rund zweieinhalb Wärmepumpen oder Lüftungsanlagen von tecalor installiert. Anlässlich des Jubiläums richtet das Unternehmen den Blick weiter nach vorn:

„Als Unternehmen zeichnet uns seit jeher aus, dass wir uns immer wieder schnell auf neue Anforderungen unserer Kunden und des Marktes einstellen können“, sagt Julian Höner, Geschäftsführer der tecalor GmbH. „Genau diese Agilität brauchen wir jetzt für die nächste Entwicklungsstufe: Wir sind überzeugt, dass der SHK-Betrieb vor Ort auch in Zukunft die entscheidende Rolle im Heizungsmarkt spielen wird. Unsere Aufgabe ist es nun, ihm die Technik, die digitalen Werkzeuge und die Prozesse zu geben, mit denen er wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich sein kann.“

Gewachsen mit den Anforderungen des Marktes

Gegründet wurde tecalor 2001 insbesondere mit dem Ziel, Haushersteller direkt mit Systemtechnik zu beliefern. Ein Produkt prägt dieses Geschäft bis heute: das Integralgerät THZ. Wärmepumpe, Lüftung und Warmwasserspeicher sind kompakt in einem System vereint. Der hohe Vormontagegrad und wiederkehrende Installationsabläufe machen die Lösung insbesondere für den seriellen Hausbau interessant.

Mit den steigenden Anforderungen der Kunden entwickelte tecalor im Verlauf auch sein Angebot weiter. 2017 ergänzte die dezentrale Lüftung das Portfolio und bereits 2018 folgte der erste Online-Shop. 2025 brachte das Unternehmen dann unter dem Titel Next Level eine völlig neue Wärmepumpengeneration auf den Markt.

 „Unsere Nähe zum Kunden war dabei immer ein entscheidender Vorteil“, sagt Höner. „Wir können schnell erkennen, wo Prozesse unnötig kompliziert sind oder sich Anforderungen verändern – und entsprechend kurzfristig darauf reagieren. Diese Fähigkeit übertragen wir nun auf die Digitalisierung der Prozesse im SHK-Bereich.“

2001 gegründet, folgten für das Unternehmen vier große Meilensteine (in der Zeitleiste grün hervorgehoben) auf dem Weg zum 25. Unternehmensjahr.
2001 gegründet, folgten für das Unternehmen vier große Meilensteine (in der Zeitleiste grün hervorgehoben) auf dem Weg zum 25. Unternehmensjahr. – © tecalor GmbH

Der Fachhandwerker bleibt – sein Werkzeugkasten verändert sich

tecalor erwartet, dass künftig auch Eigenheimbesitzer mehr digitale Angebote von ihrem SHK-Betrieb verlangen werden. Das unterstreicht auch der trend-Index, den das Unternehmen in Auftrag gegeben hat: 74 % der Befragten gaben beispielsweise an, dass es ihnen wichtig oder sehr wichtig sei, dass der Handwerker den Betrieb der Wärmepumpe digital überwacht. Eine weitere Herausforderung: Regional verankerte Fachbetriebe treffen zunehmend auf große, bundesweit agierende Installationsunternehmen. tecalor setzt in diesem Wettbewerb ganz bewusst auf das klassische SHK-Handwerk – und sucht Partner, die ihren Betrieb unternehmerisch weiterentwickeln wollen.

„Die strategische Leitidee dafür lautet ‚Handwerk bleibt Handwerk – nur smarter‘“, erklärt Höner. „Denn auch der beste digitale Prozess installiert keine Wärmepumpe. Dafür braucht es qualifizierte Fachkräfte vor Ort.“ Digitalisieren ließen sich dagegen viele Arbeiten davor und danach, meint der Geschäftsführer des deutschen Wärmepumpenanbieters. Kundengewinnung, Beratung, Planung, Angebot, Bestellung, Inbetriebnahme, Anlagenverwaltung und Service sein im Kern die Prozesse, die sich – wenn auch nur in Teilen – digitalisieren ließen.

„Wir wollen nicht Aufgaben des Fachhandwerkers übernehmen, sondern ihn in die Lage versetzen, sie schneller und möglichst eigenständig zu erledigen“, erklärt Höner. „Je weniger Zeit ein Betrieb mit vermeidbarer Bürokratie, Suchen oder Abstimmungen verbringt, desto mehr Projekte kann er mit der gleichen Mannschaft umsetzen.“ Unterstützung durch tecalor bleibt verfügbar, wenn sie benötigt wird, bestätigt er, sie soll aber nicht bei jedem Arbeitsschritt Voraussetzung sein.

Julian Höhner, Geschäftsführer tecalor, sieht das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt. Mit der neuen Strategie will tecalor seinen Partnerbetrieben im Markt vor allem in Sachen Digitalisierung Hilfestellung leisten.
Julian Höhner, Geschäftsführer tecalor, sieht das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt. Mit der neuen Strategie will tecalor seinen Partnerbetrieben im Markt vor allem in Sachen Digitalisierung Hilfestellung leisten. – © tecalor GmbH

Schon heute werden mehr als 90 % der tecalor-Produkte über die Online-Shops bestellt. Planungstools unterstützen bei der Auslegung, die tecalor Pro App bündelt Anlagen- und Kundendaten, begleitet Fachhandwerker Schritt für Schritt durch Inbetriebnahmen und ermöglicht den Zugriff auf installierte Systeme aus der Ferne.

Mit Heat-Guard-Connect frühzeitig mögliche Probleme erkennen

Mit Heat Guard Connect geht tecalor noch einen Schritt weiter: Anlagendaten sollen genutzt werden, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und Wartung planbarer zu machen. Sinkt beispielsweise der Wasserdruck einer Anlage kontinuierlich, kann das System errechnen, wann der zulässige Mindestdruck voraussichtlich erreicht wird und eine Meldung aussenden. Der Fachbetrieb kann somit reagieren, bevor aus der Entwicklung eine Störung beim Kunden wird.

„Wir sind nicht der nächste Komplettanbieter“

Auch für die kommenden Jahre setzt tecalor auf wertvolle Partnerschaften im Markt. Eigene Stärken sollen mit denen geeigneter Partner verbunden werden – vom Fachhandwerk bis zu spezialisierten Technologieanbietern.

„Wir wollen nicht der nächste Komplettanbieter werden“, sagt Höner. „Wir konzentrieren uns auf das, was wir besonders gut können, und arbeiten dort mit starken Partnern zusammen, wo andere besser sind. So entsteht ein System, das für alle Beteiligten wirtschaftlicher wird.“

Die Richtung für die nächsten 25 Jahre ist gesetzt: agil bleiben, Prozesse konsequent vereinfachen und gemeinsam mit unternehmerisch denkenden Fachpartnern die Wirtschaftlichkeit des lokalen SHK-Handwerks vorantreiben.

www.tecalor.de