Energiewende im Keller

Mit einer Anlage, die heizt und gleichzeitig Strom liefert, kommt die Energiewende ins eigene Haus. So wird der Brennstoff besonders effizient genutzt und das Klima geschont. Über diese bewährte Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) informiert die Aktionswoche KWK vom 19. bis 25. März.

Bei der Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche KWK stand die „große“ Kraft-Wärme-Kopplung im Kraftwerk in Hannover-Linden auf dem Programm: Kraftwerksleiter Wolfgang Klingebiel mit Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und den Geschäftsführern von Klimaschutzagentur und Pro Klima, Udo Sahling und Harald Halfpaap. – © Jonas Gonell, Dreigang Kommunikationsdesign

Die Aktionswoche KWK wird von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover gemeinsam mit dem Enercity-Fonds Pro Klima im Rahmen ihrer Kampagne „KWK – Energie doppelt nutzen“ organisiert. Der Auftakt fand am Montag im Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk in Hannover-Linden statt.

Blockheizkraftwerke (BHKW) unterschiedlicher Größe unter anderem in Mehrfamilienhäusern, einem Hotel und öffentlichen Einrichtungen sowie eine Fernwärmestation können in der Region Hannover besichtigt werden. BHKW-Betreiber berichten von ihren Erfahrungen, zusätzlich informieren Fachleute vor Ort über technische Möglichkeiten. Außerdem vermitteln drei Vorträge über den Stand der Mikro-KWK-Technik, die Wirtschaftlichkeit und die Fördermöglichkeiten für KWK. Fördermittel stehen in Hannover gleich doppelt zur Verfügung: sowohl über das Förderprogramm der Stadt als auch über den Fördertopf des Enercity-Fonds Pro Klima.Das Programm mit acht Terminen steht im Internet oder kann über das Info-Telefon 0511 / 22 00 22-20 bestellt werden. Außerdem liegt es am Service-Point Klimaschutz im Üstra-Kundenzentrum in der City bereit, wo man sich auch für die Termine anmelden kann.