Auf neue F-Gas Regeln haben sich die EU-Institutionen geeinigt. Dazu zählt die Reduzierung des HFKW-Verbrauchs um 79% bis 2030.
Maximilian Döller
EPEE begrüßt politische Einigung
Auf neue F-Gas Regeln haben sich die EU-Institutionen geeinigt. Dazu zählt die Reduzierung des HFKW-Verbrauchs um 79% bis 2030. Die Klima- Kälte- Wärmepumpenindustrie, vertreten durch das European Partnership for Energy and the Environment (EPEE), begrüßt die neuen Regeln. „Ich bin stolz darauf, dass sich unsere Industrie von Anfang an für ehrgeizige Umweltziele in Form eines Phase-Down der F-Gase eingesetzt hat. Diese Maßnahme wird ein positives Klima für Innovationen schaffen und der Industrie dabei helfen, alternative, sichere und effiziente Lösungen zu entwickeln. Wir begrüßen es, dass die neuen Regeln in erster Lesung erreicht wurden, denn unsere Mitglieder brauchen Planungssicherheit und einen klaren gesetzlichen Rahmen hierfür. Die EU Wirtschaft wird davon profitieren“, erklärt EPEE Geschäftsführerin Andrea Voigt. Die politische Einigung muss nun offiziell von Parlament und Rat angenommen werden. Die neue F-Gase Verordnung würde dann 2015 in Kraft treten. GWP-Grenzwert Zusätzlich zu dem 79% Phase-Down, haben sich die EU Institutionen auf ein System der Rückverfolgbarkeit für Geräte geeinigt, die F-Gase enthalten und in die EU importiert werden sowie auf ein Service- und Wartungsverbot zur Sicherstellung, dass auch in bestehenden Anlagen umweltfreundlichere Produkte eingesetzt werden. Weiter kamen die Institutionen überein, einen Grenzwert für das Treibhauspotenzial (GWP) für größere Kälteanlagen und kleine Split-Klimaanlagen einzuführen. EPEE (www.epeeglobal.org) ist zwar nach wie vor der Ansicht, dass zusätzliche Verbote nicht erforderlich sind um die Klimaziele zu erreichen, akzeptiert aber, dass diese für die Erzielung eines politischen Kompromisses notwendig waren.
