OWI: Konzepte für die Öltechnik

KWK wird von Herstellern im kleinen Leistungsbereich nicht als wirtschaftliche Lösung angesehen.

Susanne Abel

Um Chancen und Risiken für KWK-Anlagen ging es in Aachen bei einer Podiumsdiskussion.

OWI: Konzepte für die Öltechnik

KWK wird von Herstellern im kleinen Leistungsbereich nicht als wirtschaftliche Lösung angesehen. Zu diesem Ergebnis kam eine Fachdiskussion in Aachen im Rahmen des 7. Ölwärme-Kolloquiums des Öl-Wärme-Instituts (OWI) und des Instituts für Wärme und Öltechnik (IWO). Bei der Podiumsdiskussion wurde über Chancen und Risiken für KWK-Anlagen gesprochen. Aufgrund des sinkenden Energieverbrauchs in Neubauten werden KWK-Anlagen als Brückenlösung für Bestandsgebäude gesehen. Ihre Aufgabe soll hauptsächlich die Versorgungssicherheit im Strombereich sein. Allerdings gehen die Hersteller in diesem Bereich verschiedene Wege. Nach wie vor wird an der Entwicklung einer KWK-Anlage mit dem Brennstoff Öl gearbeitet. In verschiedenen Beiträgen ging die Veranstaltung in Aachen auf die Bedeutung des Brennstoffs Öl auch in Zukunft ein. Es wurde auf die Problematik und Entwicklung in der Kombination mit Bioöl hingewiesen. Bei den technischen Entwicklungen stehen Brennerkonzepte wie modulierende Vormischbrenner zum Einsatz in Stirling-Motoren, Verdampferbrenner oder der Einsatz in Zeolith-Geräten im Blickpunkt des Interesses. Auch eine Überarbeitung der EnEV unter teilweise Einbeziehung des erneuerbaren Anteils des Primärenergiefaktors ist im Gespräch. Rund 140 Teilnehmer aus Wissenschaft und Technik fanden sich zu dem alle drei Jahre stattfindenden Treffen ein. Ziel ist der Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern über neue Forschungsergebnisse und technische Entwicklungen. Das IWO hat auf der Get Nord in Halle B6 den Stand 137 und in Halle B7 den Stand 100.