Die Vaillant Group hat im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 2,33 Mrd. Euro erzielt (2013: 2,38 Mrd. Euro). In einem schwierigen Marktumfeld lag die Umsatzentwicklung damit rund zwei Prozent unter der des Vorjahres; währungsbereinigt entsprach der Umsatz dem Vorjahresniveau.
Das Betriebsergebnis (EBIT) ging auf 166 Mio. Euro zurück (2013: 222 Mio. Euro). Darin enthalten sind Sonderaufwendungen in Form von Firmenwertabschreibungen. Das um diese Sonderaufwendungen bereinigte EBIT lag bei 184 Mio Euro. Gründe für den Ergebnisrückgang von rund 17 Prozent gegenüber dem operativ starken Vorjahr sind neben einer schwachen Marktentwicklung nachteilige Wechselkurseinflüsse sowie ein geringerer Ersatzteilumsatz aufgrund des milden Winters. Zudem hat die Vaillant Group erheblich in den Ausbau internationaler Vertriebsstrukturen investiert. Die Investitionen stiegen im Jahresvergleich um rund 13 Prozent.
„Das westeuropäische Marktumfeld für Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik hat sich vom zweiten Quartal 2014 an spürbar verschlechtert. Nahezu alle Absatzmärkte verzeichneten 2014 einen Rückgang; der Gesamtmarkt ging um vier Prozent zurück. Trotzdem konnte die Vaillant Group diesen allgemein negativen Markttrend weitgehend kompensieren. Dazu trugen Umsatzsteigerungen im Segment der Brennwerttechnik sowie das Wachstum außerhalb Europas maßgeblich bei. In wichtigen Märkten wie Deutschland, der Türkei und Russland konnten wir Marktanteile dazugewinnen“, so Dr. Carsten Voigtländer, CEO der Vaillant Group, auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens in Düsseldorf.
In das laufende Geschäftsjahr ist die Vaillant Group solide gestartet. Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2015 lagen auf Vorjahresniveau und das Betriebsergebnis (EBIT) übertraf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
