Aufspaltung von Pentair: nVent startet 2018

Der Mischkonzern Pentair soll bis Mitte 2018 in zwei selbstständig agierende, börsennotierte Unternehmen aufgespalten werden. Während die Sparte „Water“ weiterhin unter dem Namen „Pentair“ firmieren wird, wird das Unternehmen in nVent Electric plc („nVent“) umbenannt.

nVent Electric plc („nVent“) wird voraussichtlich 2018 starten, wenn der Mischkonzern Pentair in zwei selbstständig agierende, börsennotierte Unternehmen aufgespalten wurde. – © Pentair

„Der Name nVent spiegelt die lange Innovationstradition wider, die sämtliche Marken in unserem Sortiment auszeichnet. Diese Marken werden das Fundament des neuen Unternehmens bilden“, sagte Beth A. Wozniak Anfang November, die nach der vollzogenen Aufspaltung Vorstandsvorsitzende (CEO) von nVent werden soll. „nVent wird sich darauf konzentrieren, die Funktionalität, Kosteneffizienz und Betriebszeit seiner Produkte weiter zu optimieren“, kündigte Wozniak an.

McMahan übernimmt Finanzressort

Als Finanzvorstand (CFO) wird Stacy McMahan neu in das Führungsgremium hinzustoßen, die zuvor im Vorstand des Medizingeräteherstellers The Spectranetics sowie bei MSA Safety Inc für die Finanzen verantwortlich war. Randall J. Hogan wird, wie angekündigt, nach Abschluss der Aufspaltung von seiner Position als Chairman und CEO von Pentair zurücktreten und fortan als Chairman von nVent fungieren, heißt es weiter aus London.

Weltweit etwa 9.000 Mitarbeiter

nVent wird nach Unternehmensangaben weltweit etwa 9.000 Mitarbeiter beschäftigen. Als US-Hauptsitz ist Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota vorgesehen. Das Unternehmen strebt „eine führende Position in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Wohnungsbau, Energie und Infrastruktur“ an. Zum Sortiment zählen Marken wie Caddy, Erico, Hoffman, Raychem, Schroff und Tracer. Im Geschäftsjahr 2016 lag der Umsatz bei 2,1 Mrd. US-Dollar.

Neue Wachstums- und Entwicklungschancen

Bis Ende Oktober wird nVent bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Antrag auf Registrierung stellen. Ziel ist, die Aufspaltung bis zum zweiten Quartal 2018 abzuschließen. „Wir möchten den Kunden und Aktionären beider Unternehmen maximalen Mehrwert bieten und zugleich neue Wachstums- und Entwicklungschancen für unsere talentierten Mitarbeiter schaffen“, betonte Wozniak.

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