Bosch vereinbart Kooperation im Iran

Die Bosch Thermotechnik GmbH will ihre Geschäfte im Iran vorantreiben und hat mit der Butane Industrial Group eine Kooperation für Heiz- und Warmwassergeräte für Wohngebäude vereinbart.

Der Showroom der Butane Industrial Group in Teheran. Der neue Kooperationspartner von Bosch Thermotechnik zählt zu den größten Herstellern von wandhängenden Heizgeräten und Gas-Warmwasserbereitern im Iran. – © Bosch

Die 1953 gegründete Butane Industrial Group mit Sitz in Teheran ist mit rund 2.000 Mitarbeitern der größte Hersteller von wandhängenden Heizgeräten und Gas-Warmwasserbereitern im Iran. Die Partnerschaft umfasst die Produktion, Distribution und den After Sales von Heizsystemen und Warmwasserprodukten der Marke Bosch für Wohngebäude, teilte Bosch Ende Februar mit. „Ziel ist ein möglichst breiter Marktauftritt im bevölkerungsreichsten Land des Mittleren Ostens, das 2021 laut Prognosen volumenmäßig zu den fünf größten Thermotechnikmärkten weltweit zählen wird“, heißt es aus Wetzlar.

Vielversprechender Thermotechnikmarkt

Bosch ist den Angaben zufolge bereits mit allen Geschäftsbereichen im Iran aktiv. Nach Ansicht von Thomas Bauer, Mitglied des Bereichsvorstands von Bosch Thermotechnik, hat der Iran „ein enormes Potenzial: ein idealer Markt, um unser internationales Geschäft weiter auszubauen“. Im Land gebe es ein großes Interesse an effizienter und ressourcenschonender Heiztechnik. „Mit unseren innovativen Geräten wollen wir den Modernisierungsprozess unterstützen und begleiten“, so Bauer.

Laut Mohamad Abedi, Präsident und Vorstandsmitglied der Butane Industrial Group, ist „Butane seit mehr als 65 Jahren für iranische Kunden tätig und heute in über 11 Millionen Haushalten präsent“. Abedi zeigte sich überzeugt, „dass diese Partnerschaft bedeutende Werte für unseren wachsenden Markt schaffen wird: eine breite Palette umweltfreundlicher Produkte, landesweiter Zugang zum Einzelhandel und herausragenden Kundenservice.“

www.bosch-thermotechnik.de