Danfoss auf dena-Energieeffizienzkongress

Als Premium-Partner des dena-Energieeffizienzkongresses 2015 präsentierte Danfoss unter dem Motto „Engineering Tomorrow“ besonders energieeffiziente Lösungen aus seinen Geschäftsbereichen Wärme-, Kälte- und Antriebstechnik. Dazu gab Ole Møller-Jensen, Geschäftsführer Danfoss Deutschland, den Erstplatzierten des Energy Efficiency Awards bekannt, die Firma Lidl.

Danfoss war als Premium-Partner des dena-Energieeffizienzkongresses 2015 mit einem eigenen Informationsstand im Berliner Congress Center vertreten. Ole Møller-Jensen, Geschäftsführer Danfoss Deutschland (Offenbach), repräsentierte das Unternehmen und rief während der zweitägigen Veranstaltung unter anderem dazu auf, die Energiewende auch zu einer Wärmewende zu machen. – © Danfoss

Auf dem dena-Energieeffizienzkongress, der vom 16. bis zum 17. November im Berliner Congress Center stattfand, referierten rund 65 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zu dem Thema „Energiewende: digital, erneuerbar und effizient“. Den gut 700 Teilnehmern aus Medien, Wirtschaft und Politik wurde ein dichtes Programm geboten.

Das Eröffnungsplenum am Montagmorgen startete mit dem Motto „Energieeffizienz – kleines Karo oder großer Wurf“. Darüber diskutierten auf der Bühne der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Andreas Kuhlmann mit Michael Ziesemer, dem Präsidenten des Zentralverbands Elektrotechnik und Elektronikindustrie, mit Ole Møller-Jensen sowie Dr. Bernhard Reutersberg, Mitglied des Vorstands von E.ON. Die Quintessenz der Podiumsdiskussion war die Notwendigkeit, die Energiewende endlich auch zu einer Wärmewende zu machen. „Ohne Effizienz im Wärmesektor können die Klimaziele nicht erreicht werden. Die ständige isolierte Betrachtung des Stromsektors muss beendet werden“, forderte Møller-Jensen. „Es ist dringend an der Zeit, Strom und Wärme gemeinsam anzuschauen. Zum einen ist Wärme im Gegensatz zu Strom einfacher speicherbar. Zum anderen ist der Wärmesektor doppelt so groß und Wärme kostet Bürger und Industrie mehr als Strom.“ Die Verknüpfung von Strom und Wärme erfolge im Gebäude und bringe diese in den Fokus der Energiewende. Der elementare Schritt der Energiewende finde dort statt. Technik, die hier Lösungen anbiete, gehöre die Zukunft, so der Danfoss-Chef abschließend. Als Beispiele nannte er Kälteanlagen mit Abwärmenutzung, Fernwärme oder auch Wärmepumpen.

Lidl erhält Energy Efficiency Award

Nach der Podiumsdiskussion und einführenden Worten zur Bedeutung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von Thorsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wurde ebenfalls am 16. November der Energy Efficiency Award vergeben. Mit einer Laudatio ehrte Møller-Jensen den Erstplatzierten für seine besonders energieeffiziente Verbindung von Strom- und Wärmenutzung und überreichte den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis an Lidl. Der Discounter spart 20 Prozent Strom und reduziert seine Heizkosten auf null, indem er in seinen neuen Filialen effiziente Kälteanlagen verwendet, deren Abwärme für die Raumwärme genutzt wird. Bereits zum neunten Mal in Folge wurde dieser prestigeträchtige Preis verliehen. Wolf Tiedemann, Mitglied der Geschäftsleitung von Lidl, der zusammen mit dem Geschäftsführer Immobilien Christoph Kraus den Award entgegennahm, freute sich über die Ehrung: „Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig“, so Tiedemann, „es gab viele spannende Konzepte im Wettbewerb. Daher freuen wir uns ganz besonders, mit unserer neuen Filialgeneration den ersten Platz belegt zu haben.“

Politischer Hintergrund zum thematischen Schwerpunkt des dena-Energieeffizienzkongresses 2015 ist der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung, der vor knapp einem Jahr auf den Weg gebracht wurde. Mit der Gebäudestrategie der Bundesregierung steht ein zentraler Punkt des NAPE unmittelbar vor der Umsetzung. Der gelungene dena-Energieeffizienzkongress lieferte zu diesen Zielen viele Anregungen und Anwendungsmöglichkeiten.