Digitalschub bei tecalor

Mit einem Digitalschub startet der Lüftungs- und Wärmepumpenanbieter tecalor ins Jubiläumsjahr: 25 Jahre nach Gründung stellt sich das Unternehmen neu auf und sorgt mit einem digitalen Konzept an den richtigen Stellen für mehr Wirtschaftlichkeit im Handwerk – ohne den direkten Kontakt zu verlieren.

Julian Höner, Geschäftsführer tecalor, richtet das Unternehmen strategisch neu aus: Mit digitalen Tools, praxisnahen Produkten und gezielter Qualifizierung soll die Zusammenarbeit mit dem SHK-Handwerk effizienter werden – und Fachbetriebe unternehmerisch stärken.
Julian Höner, Geschäftsführer tecalor, richtet das Unternehmen strategisch neu aus: Mit digitalen Tools, praxisnahen Produkten und gezielter Qualifizierung soll die Zusammenarbeit mit dem SHK-Handwerk effizienter werden – und Fachbetriebe unternehmerisch stärken. – © Si/ml

„Der Heizungsbauer bleibt der wichtigste Ansprechpartner für den Endkunden – daran wird sich nichts ändern“, sagte Julian Höner, Geschäftsführer der tecalor GmbH, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Fachmesse SHK+E Essen. „Unsere Aufgabe ist es, ihm Produkte und Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen er schneller planen, effizienter installieren und wirtschaftlicher arbeiten kann.“

Verkauf über Online-Shops

Im Mittelpunkt der Strategie steht ein klarer Gedanke: Das Handwerk soll unabhängiger arbeiten können. Dafür investiert tecalor gezielt in Schulungen, digitale Werkzeuge und installationsfreundliche Produkte.

Beispiele sind Planungstools, die Angebote, Förderungen und technische Auslegung unterstützen, oder die etablierten Online-Shops, über die heute bereits rund 90 % der Wärmepumpen bestellt werden – rund um die Uhr und ohne zusätzliche Abstimmungswege.

„Viele Betriebe wollen Entscheidungen schneller treffen und Projekte eigenständig abwickeln“, so Höner. „Wir schaffen dafür die Voraussetzungen. Wer Unterstützung braucht, bekommt sie – wer selbstständig arbeiten möchte, kann das ebenfalls.“

Plattform Heat Guard Connect

Ein Beispiel für diese digitale Unterstützung ist die neue Plattform Heat Guard Connect. Sie analysiert kontinuierlich Betriebsdaten der Anlage und erkennt Auffälligkeiten, bevor sie zur Störung führen.

„Wenn unser Tool beispielsweise feststellt, dass der Wasserdruck täglich um etwa 0,05 bar sinkt, kann es berechnen, wann der kritische Mindestdruck erreicht wird – zum Beispiel in zwölf Tagen, zehn Stunden und 15 Minuten“, erklärt Höner. „Lange bevor das passiert und eine Fehlermeldung entsteht, erhält der Fachhandwerker diese Info und kann reagieren.“ Der Vorteil: Probleme werden im Idealfall gelöst, bevor der Endkunde überhaupt etwas bemerkt.

  Installationsfreundlichkeit und Flexibilität in Planung und Aufstellung geben dem Handwerk auch in Sachen Produktauswahl Unabhängigkeit.  
Installationsfreundlichkeit und Flexibilität in Planung und Aufstellung geben dem Handwerk auch in Sachen Produktauswahl Unabhängigkeit.   – © tecalor

Mehr Unabhängigkeit für SHK-Unternehmer

Ein weiterer Baustein der Strategie ist die systematische Qualifizierung der Partnerbetriebe (tecalor.de/partnerprogramm). Schulungen, technische Trainings und digitale Services sollen Fachbetriebe in die Lage versetzen, Projekte zunehmend eigenständig umzusetzen.

„Unser Ziel ist nicht, dass der Handwerker bei jedem Schritt den Hersteller kontaktieren muss“, sagt Höner. „Im Gegenteil: Wir wollen, dass unsere Partner möglichst unabhängig arbeiten können. Wenn sie uns brauchen, sind wir da – aber im Idealfall läuft das Projekt komplett über den Betrieb.“

Diese Mischung aus Eigenständigkeit und Unterstützung erhöht aus Sicht von tecalor die Wirtschaftlichkeit der Partnerbetriebe und schafft gleichzeitig Sicherheit für den Endkunden.

Partner mit unternehmerischem Anspruch gesucht

Mit der neuen Strategie und dem damit verbundenen Digitalschub richtet sich tecalor gezielt an Fachhandwerksbetriebe, die ihre Prozesse weiterentwickeln und unternehmerisch wachsen wollen.

„Die Nachfrage nach Wärmepumpen wird weiter steigen“, sagt Höner. „Betriebe, die ihre Abläufe strukturieren, digitale Werkzeuge nutzen und ihre Teams qualifizieren, werden davon besonders profitieren.“

www.tecalor.de