Dornbracht auf Kurs

Die Dornbracht Group hat sich im vergangenen Jahr erwartungsgemäß erfolgreich entwickelt. Mit einem Wachstum von 7,5 Prozent und einem Gruppenumsatz, der um gut zwölf Millionen Euro auf 174,9 Millionen Euro angestiegen ist, konnte auch das operative Ergebnis der Gruppe um rund 6,5 Millionen Euro verbessert werden.

Dornbracht, Hersteller hochwertige Armaturen und Accessoires, blickt zuversichtlich auf 2014. – © Dornbracht

Wie der Hersteller von Armaturen und Accessoires für Bad und Küche anlässlich der IFH Nürnberg vermeldet, wurden damit die Erwartungen für das Jahr 2013 erfüllt. Nach der Brandkatastrophe im Jahr 2009 und einer Umstellung der Unternehmenssteuerungs-Software war das Familienunternehmen mit Standort in Iserlohn in den vergangenen vier Jahren mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Inzwischen habe man sich aber deutlich stabilisiert und die ergriffenen Maßnahmen zeigten nachhaltige Wirkung. So sei aus Kundensicht insbesondere erfreulich, dass die Zuverlässigkeit und Lieferpünktlichkeit deutlich über dem Branchendurchschnitt liege und in der eigenen Unternehmensgeschichte beispiellos gut sei.

 Der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Dornbracht erläutert: „Die seit 2009 schrittweise vorgenommenen strukturellen Weiterentwicklungen haben zu dem erwarteten wirtschaftlichen Erfolg spürbar beigetragen und sich damit als richtig erwiesen. Die Dornbracht Group verfügt über ein etabliertes Management-Team und hochmotivierte Mitarbeiter. Das Unternehmen hat ein stabiles Wachstum mit deutlich verbessertem operativen Ergebnis, eine langfristig ausgelegte Finanzierung und eine konstante, sehr gesunde Eigenkapitalquote.“

 Alle vier Geschäftsbereiche der Dornbracht Group, die Business Units Dornbracht Bad, Dornbracht Küche, das Lizenzgeschäft mit der Marke Villeroy & Boch sowie die Business Unit Alape, hätten im vergangenen Jahr erwartungsgemäße Beiträge zum Gesamtergebnis geleistet. Einzig beim Umsatzwachstum fehle der Dornbracht Group bislang noch die gewünschte Dynamik, weshalb Ende vergangenen Jahres eine Umstellung der Vertriebsorganisation erfolgt sei. Weiterhin werde in diesem Jahr eine zusätzliche Business Unit aufgebaut, mit der das Leistungsspektrum ausgeweitet werde.

 Eine weitere Veränderung ergibt sich in der Dornbracht-Geschäftsführung durch die berufliche Veränderung des langjährigen Geschäftsführers Ralph Dihlmann. Dihlmann, der seit April 2007 als Geschäftsführer mit Schwerpunkt im kaufmännischen Bereich die positive Entwicklung des operativen Geschäfts maßgeblich beeinflusst hatte, wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch Ende April verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung in einem branchenfremden Familienunternehmen in der Region zu stellen.

 „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, verstehen aber gleichzeitig die persönliche Motivation, die zu diesem Schritt geführt hat“, erklärt Andreas Dornbracht. Frühzeitig habe man sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Ralph Dihlmann um eine adäquate Nachfolge bemüht und werde dabei die Aufgaben geringfügig anpassen. Neu geschaffen werde in diesem Rahmen die Position eines COO, die bereits zum 1. Juni mit dem 46-jährigen Diplom Ingenieur Jerzy Shaper besetzt werden könne.

 Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man einen leichten Anstieg in der Dynamik des Wachstums und eine weitere Ergebnisverbesserung. Besonders positiv entwickle sich dabei das Projektgeschäft. „Und auch bei der Entwicklung der zur ISH 2015 zu erwartenden Neuheiten sind wir voll im Plan. Wie immer dürfen Sie gespannt sein“, verspricht Andreas Dornbracht.

www.dornbracht.com