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DVGW hat die TRGI 2018 überarbeitet

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat sein Standardwerk „Technische Regel für Gasinstallationen“ (DVGW-TRGI) überarbeitet und eine aktualisierte Fassung des Arbeitsblattes G 600 herausgegeben.

Die sicherheitstechnischen Aspekte sind an die aktuellen Bedingungen angepasst worden – unter anderem an nationale und europäische Gesetzgebungen wie zum Beispiel die EU-Gasgeräteverordnung von 2016, teilte der Verband Anfang Oktober mit. „Gerade in jüngerer Zeit haben sich brandschutztechnische, baurechtliche und technische Anforderungen geändert. Dies ist alles in die neue TRGI 2018 eingeflossen, die außerdem mit digitalen Umsetzungshilfen aufwartet“, sagte der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke.

Pflichtlektüre und Kommentar

Die TRGI ist den Angaben zufolge „das wichtigste technische Regelwerk für häusliche Gasinstallationen“. Sie soll rechtssicheres, technisch korrektes Arbeiten unterstützen und gilt als anerkannte Pflichtlektüre für Installateure, Mitarbeiter in Versorgungsunternehmen, Netzbetreiber sowie für Schornsteinfeger, Planer und Behörden. Zusätzlich zur TRGI wird der von DVGW und ZVSHK gemeinsam herausgegebene Kommentar erscheinen. „Dieser Praxisbegleiter liefert anschaulich und konkret die Interpretation der Regelsetzung“, heißt es aus Berlin. Die neue Online-Anwendung „TRGI-Online-Plus“ verknüpft Regelwerk und Kommentar und bietet zahlreiche Zusatzmaterialien. Dazu zählen zum Beispiel online ausfüllbare und speicherbare Prüfprotokolle, eine Berechnungshilfe zur Bemessung der Leitungsanlage sowie weitere Mustervorlagen.

Alle TRGI-Produkte können über die wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser bezogen werden. Um die TRGI 2018 zügig und flächendeckend in die Praxis umzusetzen, haben DVGW und ZVSHK bundesweite Schulungen entwickelt.

www.dvgw.de

www.trgi.de

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