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E3/DC: Wärmepumpen müssen günstiger werden

Die Hauptmotivation für den Kauf einer Wärmepumpe ist die Wirtschaftlichkeit. Eine Preissenkung würde die befragten Haushalte umstimmen. Zu diesen Ergebnissen kommt die „Energie-Autark-Studie – Sektorenkopplung als Lösungsansatz“ des Marktforschungsinstituts EuPD Research im Auftrag der E3/DC GmbH.

Bisher ist nur jede zehnte Heizung in Deutschland eine Wärmepumpe. In knapp jedem dritten Neubau wurde 2016 eine Wärmepumpe installiert. Zu wenig, findet Dr. Andreas Piepenbrink, Geschäftsführer von E3/DC: „Wärmepumpen müssen in Deutschland größere Marktanteile haben, ebenso wie Elektroautos. Die Sektorenkopplung kann nur funktionieren, wenn alle drei Bereiche, Strom, Wärme und Elektromobilität, genutzt werden.“ Piepenbrink sieht das Problem auch in einer gewissen Unwissenheit bedingt durch mangelnde Informationen: „Den Kunden ist teilweise nicht klar, dass Sie über Eigenstrom auch unabhängiger sind.“ Die Eigenstromnutzung sollte seiner Ansicht nach „ein zentrales Kaufargument sein, wird aber nicht als solches kommuniziert“.

Hoher Anschaffungspreis und niedrige Betriebskosten

Für die Studie wurden Haushalte zudem befragt, welche Szenarien eintreten müssten, um die Investition in eine Wärmepumpe attraktiver zu machen. Es forderten knapp 96 % der Befragten eine Senkung des Anschaffungspreises, 83 % die Erhöhung der Fördergelder und fast 76% die Verbesserung der Technologie. „Einem hohen Anschaffungspreis stehen bei der Nutzung von selbst erzeugtem und gespeichertem Photovoltaikstrom jedoch extrem niedrige Betriebskosten gegenüber“, argumentiert die E3/DC GmbH, die sich auf Wechselrichter, Stromspeichersysteme und Ladestationen für Elektrofahrzeuge spezialisiert hat.

Weitere Studienergebnisse angekündigt

Im Rahmen der mehrteiligen „Energie-Autark-Studie – Sektorenkopplung als Lösungsansatz“ werden deutschlandweit 1.021 Hausbesitzer befragt. Ziel ist, die Einstellungen von Hausbesitzern zu den Themenbereichen Erneuerbare Energien, Elektromobilität und Wärme zu untersuchen. Die räumliche Verteilung von Ein- und Zweifamilienhäusern wurde bei der Auswahl der Stichprobe berücksichtigt, um auch Vergleiche auf Bundesländerebene ziehen zu können. Begleitet wird die Erhebung durch eine E3/DC-Endkundenbefragung. In den kommenden Monaten sollen kontinuierlich weitere exklusive Daten zu den Themen Energieautarkie und Sektorenkopplung veröffentlicht werden.

www.e3dc.com

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