Energiesparen mit Wärmebildkameras

Die Anwendungsbereiche der Thermografie im Gebäudesektor sind vielfältig: Effizienz der Dämmung prüfen, Energieverluste sichtbar machen, Luftundichtigkeiten und Wärmebrücken finden und mehr. Das chinesische Unternehmen HikMicro bietet eine Reihe verschiedener Kameras für unterschiedliche Einsatzgebiete an.

Die Erkennung fehlender oder beschädigter Dämmung, undichter Gebäudehüllen, Luftleckagen oder eindringender Feuchtigkeit braucht einiges an Know-How und natürlich das richtige Werkzeug. – © HikMicro

In Zeiten steigender Energiepreise ist ein bewusster, nachhaltiger Umgang mit unseren Energieressourcen besonders wichtig. Hier kann die Thermografie mit Wärmebildkameras besonders im Gebäudesektor helfen, denn sie deckt Schwachstellen in Dämmung und Isolation, Luftleckagen und undichte Stellen auf und zeigt, wo genau Wärme verloren geht. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Wärmebildkamera sich für welche Anwendung eignet.

Wärmeverluste vermeiden

Wenn ein Gebäude im Winter die Wärme nicht effizient erhalten kann, verursacht das oft gewaltige Heizungskosten. Im Sommer können umgekehrt Energieverluste entstehen, wenn undichte Gebäude mit einer Klimaanlage ineffizient heruntergekühlt werden. Undichte Fenster, Türen und fehlerhafte Dämmung können den Energiebedarf deutlich erhöhen. Eine Wärmebildkamera kann helfen, die Schwachstellen zu finden und die Kosten zu senken.

Für Untersuchungen an der Gebäudeaußenhülle sollte eine Wärmebildkamera über eine möglichst hohe Wärmebildauflösung verfügen. HikMicro hat dafür Modelle der G-Serie und der SP-Serie im Angebot. Sie bieten auch unterschiedliche Wechselobjektive für besondere Aufgaben an. Ein Teleobjektiv z. B. ist geeignet für weiter entfernte Objekte oder ein Weitwinkelobjektiv, wenn zu einem größeren Objekt – wie einem Haus – nur ein geringer Abstand eingehalten werden kann.

Feuchte entdecken

Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, der Wärme besser leitet. Sie transportiert die Wärme damit schneller nach außen als es durch die angrenzenden Bauteile passiert. Dadurch kühlt das entsprechende Bauteil (z. B. eine Raumecke) schneller aus, erfährt somit eine tiefere Temperatur als die Umgebung. Bei Unterschreiten des Taupunkts kondensiert die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit am Bauteil. Durch die dadurch erhöhte Materialfeuchte bilden sich auf Wärmebrücken vermehrt die gesundheitsgefährdenden Schimmelpilze. Unter „Taupunkt“ versteht man die Temperatur, bei der die Feuchtigkeit, die in der Raumluft gebunden ist, kondensiert und sich auf der Oberfläche von Gegenständen absetzt. Häufig sind es schlecht isolierte, kalte Ecken von Gebäuden, in denen es zu solchen Kondensationseffekten kommt.

Eine Wärmebildkamera zeigt diese kalten Stellen auf, insbesondere, wenn sie über eine Taupunktfunktion verfügt. Dabei berechnet die Kamera abhängig von verschiedenen Variablen (wie z. B. Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit) bei welcher Grenztemperatur es zur unerwünschten Kondensation kommt – und zeigt mit einem speziellen optischen Alarm auf dem Wärmebild genau die Stellen, an denen das der Fall ist. Für solche Untersuchungen eignen sich unter anderem die HikMicro-Wärmebildkameras für Innenrauminspektionen wie die B-Serie, die Pocket-Serie oder die M-Serie.

Elektroinstallation prüfen

Auch die Elektroinstallation in Gebäuden sollte regelmäßig mit Wärmebildkameras geprüft werden, um Brandgefahren frühzeitig zu erkennen. Hotspots in der Elektroinstallation lassen auf Probleme schließen. Wenn Kabel korrodieren, entsteht am Verbindungspunkt unter Spannung Hitze. Eine geeignete Wärmebildkamera, wie beispielsweise die HikMicro E- und B-Serie, die Pocket-Serie oder die M-Serie, erkennt das – und hilft damit, Brandgefahren zu erkennen und zu beseitigen.

Neue Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten der Gebäudethermografie sind groß und wachsen permanent mit dem Grad der Gebäudeautomation. Dienten Wärmebildkameras vor einigen Jahren noch hauptsächlich zur Erkennung von Schwächen in der Dämmung, von Wärmebrücken, von verdeckter Feuchtigkeit in der Bausubstanz, von Schimmelgefahren und Problemen in der Elektroinstallation, kommen heute zusätzliche Aufgaben hinzu, wie z. B. die Identifizierung ineffizienter Photovoltaikmodule oder bei der Erkennung des Verlaufs von Fußbodenheizungen. Für einige Einsatzbereiche ist zusätzliches Equipment und der Einsatz eines Fachbetriebs notwendig. So wird z. B. beim Blower Door Test oder Differenzdruck-Messverfahren der Luftdruck im Gebäudeinneren verändert, wodurch Luft durch Risse und undichte Stellen eindringt oder austritt. Diese Stellen werden dann im Wärmebild sichtbar gemacht.

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