Wenn von der Energiewende die Rede ist, geht es häufig um Strom. Dabei eröffnen die erneuerbaren Energien auch alternative Wege beim Heizen.
In diesem Bereich besteht nach wie vor ein großes Einsparpotenzial: Drei Viertel aller Heizungsanlagen in Deutschland gelten als veraltet. Sie verbrauchen im Vergleich zu modernen Systemen bis zu 40 % mehr Energie. Wer seine Heizungsanlage modernisieren lässt und dabei auf erneuerbare Energien setzt, leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Der Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. informiert über diese und weitere Heizsysteme auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info.
Auch in Kombination
Fossile und erneuerbare Energien lassen sich auch miteinander kombinieren, erläutert VdZ-Geschäftsführer Dr. Michael Herma: „Ein bestehender Gas- oder Öl-Brennwertkessel kann zu einer Hybridheizung erweitert werden, die auch erneuerbare Energien ins System einspeist. Hybridlösungen lassen sich ganz individuell an die Wohn- und Heizsituation anpassen“.
Seit dem 1. April 2015 wird die Umstellung auf das Heizen mit erneuerbaren Energien noch stärker gefördert. Sowohl der Einbau einer neuen Heizung, als auch Optimierungsarbeiten an bestehenden Anlagen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms bezuschusst.
Auskunft über weitere Fördermöglichkeiten des Bundes sowie der Länder und Kommunen sind unter anderem über die Fördermitteldatenbank auf dem Portal www.intelligent-heizen.info zu finden. Die verbraucherorientierte Plattform „Intelligent heizen“ ist ein Angebot des VdZ. Seit 2007 informiert das Serviceportal technologieoffen und energieträgerneutral über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung.
