Während die ersten Heizungen im Herbst wieder auf Hochtouren laufen, lauert draußen schon die nächste Herausforderung: Frost. Was für den Heizbetrieb kein Problem ist, kann für Aufbereitungsgeräte und Mischbettharze schnell unangenehme Folgen haben. Der Spezialist für Heizwasseraufbereitung UWS gibt Tipps für seine Produkte.

Mit dem Start der neuen Heizsaison haben SHK-Profis im ganzen Land täglich viel zu tun: alte Anlagen reaktivieren, neue Wärmepumpen in Betrieb nehmen, Heizkreise prüfen, Systeme spülen, Nachspeisen und optimieren. Zwischen Kundenterminen, Wartungen und Notdiensten bleibt oft wenig Zeit – dabei ist laut der UWS Technologie GmbH gerade jetzt der perfekte Moment, um auch an die Heizwasseranalyse und Aufbereitung zu denken.
Denn ein sauber aufbereitetes Heizwasser sorgt nicht nur für Effizienz und Langlebigkeit, sondern schützt auch die Anlage zuverlässig über den Winter hinweg. Und wer frühzeitig kontrolliert, spart sich im Januar meist die hektischen Reparatureinsätze.
Tipp 1 – Lagerräume frostfrei halten
Klingt banal, wird aber oft übersehen: Schon wenige Minusgrade reichen aus, um Wasserreste in Schläuchen, Kartuschen oder Geräten gefrieren zu lassen. Das führt nicht nur zu Undichtigkeiten oder geplatzten Gehäusen – auch Filtereinsätze, Dichtungen und Leitungen können Schaden nehmen. SHK-Handwerker sollten darauf achten, dass alle Lagerräume, in denen Heaty-Geräte, Filter oder Harze aufbewahrst, dauerhaft frostfrei sind. Ein einfacher Temperaturfühler mit Alarmfunktion kann hier schon viel Ärger ersparen.
Tipp 2 – Vorsicht bei Lagerung im Fahrzeug
Gerade im SHK-Alltag bleibt nach Feierabend oft alles im Transporter. Verständlich – aber im Winter riskant. Über Nacht sinken die Temperaturen im Laderaum schnell deutlich unter 0 °C, selbst wenn das Fahrzeug in der Halle steht. Das kann Folgen haben wie, dass in den Aufbereitungsgeräten verbliebenes Wasser gefriert oder das Mischbettharz kann in Kartuschen oder Aufbewahrungssäcken einfrieren und diese durch die Ausdehnung des Eises zum Platzen bringen. Darum gilt: Keine Geräte oder Harze im Fahrzeug über Nacht lassen! Lieber morgens gezielt einladen und abends wieder ins Warme bringen.
Tipp 3 – Mischbettharz richtig lagern
Dem Mischbettharz Vadion pH-Control zur Entsalzung und pH-Stabilisierung im Heizungswasser schadet Kälte allein nicht dauerhaft. Aber es wird gefährlich, wenn es gefriert. Denn dabei dehnt sich das im Harz enthaltene Wasser aus, was zu Rissen oder platzenden Behältern führen kann. Zudem gilt: Solange das Harz gefroren ist, kann es nicht ordnungsgemäß durchströmt werden und damit auch keine Aufbereitung leisten. Deshalb sollten Installateure Harz und Kartuschen stets frostfrei bei Temperaturen über 0 °C lagern.
Ein paar Grad unter Null können ausreichen, um wertvolle Geräte oder Harzkartuschen zu beschädigen. Darum lohnt es sich, gerade jetzt im Herbst einen kurzen Check zu machen. Mit dem Hinweis „Vorbeugen ist günstiger als ersetzen“ appelliert UWS an SHK-Profis, jetzt aktiv zu werden. Sind alle Lager frostfrei? Steht zum Feierabend kein Aufbereitungsgerät oder Harz mehr im Auto? Wenn die Tipps beachtet werden, kommt jedes SHK-Team sicher durch die kalte Jahreszeit.