Die Innung SHK Berlin und der Fachverband SHK Land Brandenburg präsentierten der Industrie am 5. Juni 2025 das neue Messekonzept der gedatec, die ab 2026 auf dem Berliner Messegelände stattfinden soll.

Zusammen mit seinem Brandenburger Kollegen Michael Gürtler begrüßte Andreas Schuh als Berliner Obermeister knapp 50 regionale Vertreter der Hersteller. Zudem machte er die Aufbruchsstimmung deutlich, die die drei beteiligten Gewerke Elektro, SHK und Dachdecker bei der Konzeption der gedatec trägt.
Fachmessemarke gedatec
Ab 2026 soll die gedatec die Fachmessemarke für die Metropolregion Berlin-Brandenburg werden. Dazu wird sie die E-Handwerke, SHK-Profis und Dachdecker unter einem Dach vereinen. Damit will die neue Messe der zunehmenden Vernetzung der Gewerke strategisch Ausdruck verleihen.
Die Neuausrichtung und der neue Markenauftritt haben die Verbände bereits im Januar 2025 beim gemeinsamen Neujahrsempfang in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und der Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey vorgestellt.
Andreas Schuh erklärte dazu: „Wir Berliner und Brandenburger brauchen seit dem Ende der traditionsreichen Bautec wieder eine eigene starke SHK-Fachmesse. Gleichzeitig benötigen wir eine Plattform für den immer wichtiger werdenden Gewerkedialog. Die verbandsstrategischen, öffentlichkeitswirksamen und technischen Synergien hatten wir in den letzten zwei Jahren schon erprobt und uns bereits auf der Belektro zusammengetan. Ohne miteinander geht es bei einer energieeffizienten Gebäudesanierung nicht mehr“.
Michael Gürtler ergänzte: „Für die Energiewende braucht es qualifizierte Fachkräfte, Gelegenheiten um voneinander zu lernen und Vertrauen. Die gedatec stellt diesbezüglich eine große Motivation und Chance dar, auch für die Mitglieder, die wir dabei unterstützen möchten, die technischen Schnittstellen besser aufeinander abzustimmen.“
Im weiteren Verlauf der Informationsveranstaltung erläuterten Ruth Senitz, Projektleiterin der Messe Berlin, sowie die Innungsgeschäftsführer Andreas Koch-Martin und Constantin Rehlinger den konkreten Planungsstand.
Plattform für Innovation, Vernetzung und Zukunftsthemen
Ausgehend von der Historie der jeweils eigenen Messen wie Bautec, Belektro und SmartHK mit ihren jeweiligen Zielgruppen, Besucherzahlen und Vortragsprogrammen versteht sich die gedatec als dynamische Plattform für Innovation, Vernetzung und Zukunftsthemen. Diese wird neben dem Fachhandwerk auch Industrie, Großhandel, Planer, Architekten oder die Wohnungswirtschaft adressieren. Von besonderer Bedeutung ist es, dass sich die Bereiche unserer Branche von Sanitär über Heizung und Lüftungstechnik sich den Herausforderungen der Klimawende, Fachkräftesicherung und Digitalisierung zu stellen haben.
Die Hersteller bekamen im Rahmen des Termins Einblicke in die Hallengestaltungen, den neuen Webauftritt der gedatec sowie die Standpreise. Als Rahmenprogramm für die Messe sind Fachforen, attraktive Bühnenprogramme und Räume für Start-ups geplant. Weiterhin soll es eine Werkstattstraße als interaktive Erlebniswelt zur Mobilisierung der Auszubildenden sowie eine Gesellenrallye geben.
Medial wird die gedatec bereits jetzt in den Social-Media-Kanälen und bei den Innungsmitgliedern platziert. Die Ansprache von Influencern zur Erarbeitung eines Marketingkonzeptes ist ebenfalls in Arbeit. Auf der Messe selbst werden Podcasts und Videos aufgezeichnet. Damit wird auf den Kommunikationskanälen für mediale Nachhaltigkeit gesorgt.
Oktober 2026 vormerken
Dem Termin für die erste gedatec sollten man sich bereits vormerken. Sie findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Alle Beteiligten wollen diese Messe zu einem Erfolgskonzept machen und zu einer Konstante im regionalen Messekalender. Einig ist man bereits in der Zielsetzung: Diese Fachmesse wird Produktpräsentation modernster Technik, anspruchsvolle Wissensvermittlung und Netzwerkarbeit mit Events, Infotainment und digitaler Reichweite kombinieren.