Gesamtverband Messing-Sanitär trauert um Hilbert Wann

Hilbert Wann, der Geschäftsführer des GMS, ist mit 61 Jahren gestorben. – © privat

Er war eine prägende Person des Gesamtverbands Messing-Sanitär e. V. (GMS). Ohne ihn gäbe es, so der Verband, die Interessenvertretung in ihrer heutigen Form nicht. Nun ist der langjährige GMS-Geschäftsführer Hilbert Wann nach schwerer Krankheit gestorben.

Der Duisburger war seit der Gründung des GMS 1997 aktiv und leitete den Verband als Geschäftsführer 25 Jahre lang. „Wir trauern um einen engagierten Menschen und leidenschaftlichen Geschäftsführer sowie einen national und international anerkannten Fachmann rund um den Armaturenwerkstoff Messing. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, sagt der Vorsitzende des GMS Christian Bruse.

Respektvoll, kollegial und empathisch – so beschreiben langjährige Weggefährten Hilbert Wann. „Er hatte immer ein offenes Ohr für alle Mitglieder und hat die Interessen des Verbandes konsequent und vorausschauend vertreten“, sagt Vorstandsmitglied Sonia Belingheri-Esser. Der Geschäftsführer prägte den Aufbau des Verbandes über Jahrzehnte mit hohem wissenschaftlichem Interesse, Kollegialität und Hilfsbereitschaft.

Dabei setzte sich Hilbert Wann stets für einen sachlichen, an den Fakten orientieren und fundierten Dialog ein. „Als menschlich handelnder Pragmatiker war es ihm wichtig, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und mithilfe einer klugen Verhandlungsstrategie, Vorteile für den Verband zu gewinnen“, erklärt Christian Bruse. Somit trug Hilbert Wann entscheidend zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Mitgliederinteressen bei. Seine wichtigste Aufgabe war die Förderung des fachlichen Austauschs innerhalb einer Branche, um das technologische Wissen des GMS für den Markt bestmöglich nutzbar zu machen.

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