GIH und BuVEG vereinbaren Kooperation

GIH und BuVEG haben eine verstärkte Zusammenarbeit beschlossen. Das gemeinsame Ziel: die Energieeffizienz im Gebäudesektor weiter zu stärken.

Stefan Bolln (GIH), Jan Peter Hinrichs (BuVEG), Lars Rohwer (CDU), Dr. Alaa Alhamwi (Grüne), Angelika Glöckner (SPD) und Benjamin Weismann (GIH) (v. l.).
Stefan Bolln (GIH), Jan Peter Hinrichs (BuVEG), Lars Rohwer (CDU), Dr. Alaa Alhamwi (Grüne), Angelika Glöckner (SPD) und Benjamin Weismann (GIH) (v. l.). – © Mara von Kummer

Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesverband für Energieberatende (GIH) und dem Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) soll die Zusammenarbeit stärken. Unterzeichnet wurde sie von den Geschäftsführern Jan Peter Hinrichs (BuVEG) und Benjamin Weismann (GIH). An der feierlichen Unterzeichnung am Abend des 28. Januar 2026 in Berlin nahmen zahlreiche Mitglieder beider Verbände sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem politischen Berlin teil.

Statement des GIH

Benjamin Weismann, Geschäftsführer des GIH: „Energieberatende betrachten Gebäude ganzheitlich und kombinieren Technik und Hülle für die beste Sanierungslösung. Während Wärmepumpen und Co. stark gefördert werden, erhalten Maßnahmen an der Gebäudehülle politisch, fördertechnisch und medial zurzeit noch zu wenig Aufmerksamkeit. Mit der BuVEG-Kooperation wollen wir dies ändern, denn oft ist es sinnvoll, zuerst den Energiebedarf z.B. durch Dämmung zu senken und anschließend eine erneuerbare Heizungsanlage optimal darauf anzupassen.“

Statement des BuVEG

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Die Energieberater sind aufgrund ihrer ausgeprägten Expertise der Schlüssel für zukunftsweisenden Gebäudebestand in Deutschland. Wir freuen uns daher, zur Bündelung von Kompetenzen und zur Stärkung unserer politischen Positionen künftig enger mit dem GIH zu kooperieren. Die Herausforderungen könnten nicht größer sein: Die Quote energetischer Sanierungen in Deutschland liegt mit 0,7 Prozent weit hinter dem zurück, was notwendig wäre, um Klimaneutralität im Gebäudebestand bis 2045 zu erreichen. Wir sind uns einig, dass verstärkt auf moderne Fassaden, Dächer und Fenster gesetzt werden muss, um den Energieverbrauch deutlich zu senken.“

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